"Frage Warum hat sich die FDP nicht am Kabinett, des Landes N ordrheinrWestfsIeB beteiligt? ; Antwort: Die Koalition ist, auf ein Programm ctfr Sozialisierung verpflichtet, dem wit nicht zustimmen1 können Frage: Halten Sie eine Neuordnung der Verhält nisse in- Bergbau und Schweriadustrie nicht für erforderlich? 1 ; Antwort:. Falsches Machtäenkeh in Verbindung mit einem den Hntemehmergeist bedrohenden Büro? Icra tisinus haben : zu schweren Schäden geführt, .

Jceit darf nicht: meftr "in der. Marktbeherrschung durch. Monopol- oder- Kartellvereiabarungen und in de ir Verwaltangdur ch1eine 1anoRyme Industriebeämtenschaft" bestehen ; Unser Ziel- ist der Unternehnie der sein "Werk persönlich feitet und der durch seine Sachkenntnis, Betriefeerfahrung und den Eindruck seiner Persönlichkeit e. Leistungen desBetriebes erzielt. Nicht Ver~ schiebuag der Eigentumsverhältnisse", spndern Siehe 1rung der sozialen Handhabung des Eigentums ist: dierichtige:Form der Neuordnung.

Frage: Werden die"von Ihnen geschilderten Schäden njcht auch durch die von der" SPD angestrebte Überführung der in Frage kommenden Industrien in den Staatsbesitz gebessert? , Antwort: Keineswegs ! Wird die Macht auf den Staat übertragen, so geht zunächstdie leistohgs fördernde Ki aft desWettbewerbs überhaupt unter Die bisherige; Bürokratie der besoldeten Manager, würde durch die nach, politischen Gesichtspunkten besetzte Ministerialbürokratie ersetzt. Wir brau chen aber den persönlich haftenden und- daher wirklich verantwortlichen Unternehmer. Frage: Wie wollen Sie dann aber die Entstehung wirtschaftlicher Machtstellungen — das falsche Madit denken wie Sie es nennen — bekämpfen? Antwort: Verbot derMonopole und Kartelle, Vorschriften über Hödistfeetriebsgrößen also Wieder;Herstellung der freien Konkurrenz, in- allen Wirt" schaffs_zweigen. Einer der bekanntesten Rulirbergwerksbesitzer- hältnicht, mehr, als 4 v. H de? Ruhrbergbaues. Ist das ein bekämpfenswertes Monojtol? Die VereinigtenStahlwerke besitzen 20 v. H des. Ruhrbergbaues. Dagegen kann man schon starke Bedenken haben, einmal wegen der großen Machtstellung, die ein solcher Besitz verleiht, und weil ein Konzern dieser Größe nichtmehr von einem. verantwortlichen. Unternehmer geführt, sondern. sehr leicät von einer Bürokratie verwaltet wird. Frage: Glauben "Sie, daß sich die Arbeitnehmer in . Zukunft mit der Abhängigkeit von eiflejn privaten Unternehmer abfinden werden? Die SPD erwartet zum Beispie! im Ruhrbergbau ein Nachlassen der Arbeitsleistung, wenn das private Unternehmertum nichtganz ausgeschaltet Avird : 1 Wird der Betrieb wieder wirklich von Unternehmer geführVsowird der durch die" Wirtschaft der Manager in der Vergangenheit, verlorengegangene Kontakt ?zwischen Unternehmer. und Belegschaft wiederhergestellt werden. Von. einem richtig geführten Betrieb sind die höchsten der Arbeiter seinen vollen Anteil haben; wird. Frage: Wird der. Gegensatz zwischen Arbeitgeberund. Arbeitnehmer durch ine solche Politik nicht noch verschärft? Antwort: Auf gar keinen Fall. Die Auseinandersetzung zwischen den Unternehmern und Arbeitnehmern mnÖ nur in die rechte Bahn geführt, also auf, das v letzte wirtschaftliche: Ziel die Besserung der wirtschaftlichen Lage von Betrieb und Mensch, hingelenkt werden. Die FDP "hat dem; Landtag Nordrhein Westfalen den Entwurf für ein Gesetz über die Selbstverwaltung des Kohlenbergbaues vorgelegt, das ; richtungweisend für alle Zweige (Jet größeren Industrie sein soSL. Alle den Kohlenberg bau, betreffenden. Gemeinschaftsaufgaben, wie Pläne zur Erhöhung von Leistung und Förderung, zweck- mäßige Verteilung der Abbaureviere ohne Rück sieht auf zufällige Grenzen, gemeinschaftlicher Material, und. Geräteeinsatz, "Ausbau der VerbaniWirtschaft das für die deutsche Kohle so schwierige Sortenproblem und die Regelung der sozialen. Fragen, sollen von einer "Bergbauverwaltung Aachen Rheih Ruhr" durchgeführt werden. Ein zur Hälfte VOM den Unternehmern zur anderen Half te von den Betriebsrätenalso paritätisch zusammen gesetzter Beirat bestellt die. Geschäftsbücher dieserSelbstverwaltuttskörpersdiaft und berät die Geschäftsführung laufend; ohne seineAnhörung dürgebliche Mitverantwortung, während alle "anderen Lösungen die Lage des Arbeiters keineswegs ver bessern; in ei nem staatlichen Unternehmen, wird; er weniger Freiheit genießen; ak; gestützt, von seiner Frage Gibt nicht das Programm- der CDU (Beseitigung der wirtschaftlichen Vormachtstellung durd Machtverteilung zwischen öffentlichem "und privatem Kapital) ;e ine brauchbare. Mittellösuftg? Aatwort: Ich fürchte, daß die" Mach tverteilung zum nehmungen, werden wird. Auf Kosten der Leistungsfähigkeit des Betriebe werden die verantwortlichen Posten von den Exponenten der verschiedenen Beteiligten besetzt werden Immer wieder müosen wir den Leistuhgsgedankea betonen:Wer soll die. bringen, wenn nicht eine eminent leistangsfähige Industrie? , . 11.