Ile in der Wiitschaftsordnung der Zumarktwirtschaftliche und ylanwirtgcLafdidi; Orgarusationselenente spiele sollen, das l£t eiK< Frag, die zur Zeit noch heftig diskutiert W"d, ni tc "nar in Deutschland. Obwohl das was Vf ; < getiv£itig erleben, nichts anderes ist als der ViLe Zusammenbrach der nationalsozialistischen Vi ri:ä:ü:töknici ng die zwar fähig vva einen K> g voravbkteiten, aber sich als gan: unfähig e:, "n ha, normale Relationen zwischen Anfeüji ün iNaidiagc, zwischen Preisen und Kosten, ~ii u id Darkung, Inkndsvtrbrauch und Export lie "usteilen gbt es immer noch viele, die von Stfi?s zcivser. Planung und Lenkung aller wirtfc!;attiidi; Vigange das Heil erwarten. Auch ist Säfe von rer Wisfenscbaft in den letzten Jahrzchi cii eraTl; ;fcte Erkenntnis, daß es zwischen Ü9. Jahrhuuderw und einer sraatichen Gerehlswirtfcltafe ekea d iticn erfolgversprcdieniea Weg gibt, päuAA ;e vt :" Staat bewußt organisierte und gesteuerte Teitbewerbsordnung, bisher längst nicht t dl? J<!rilse gedrungen, die sieb, mit wirtschaftsfcliilsaien A i, bcn zu besdiäfcigen hacen. In der Re;xLJteht sich die Debatte um Fragen B;i, i iiv!tpAaft, um die Freiheit der Preisivu ,j, um die Bewirtschaftung und um de InvestitionskontrolJe wnd die < Es empfiehlt sich demgegenüber, ; :!, auf das Verhältnis rraro Ausknde nr> "3 gibt kein Gebiet wo die Notf iarkt virtsch iftlichcn Methoden gerade für Deutsdiland so klar ( e das bei der Handelspolitik der hi< r einer der Angelpunkte" der 1 egc, wird besonders deutlich", wenn A igen führt, daß die gesamte Wirr ,>: nationalsozialistischen Regimes deres gewesen ist als ein Verttu 1 Windigkeit ni ztitage öjtt, Fril ist Daß ganzen F: e 1 Ich r n HJS such, Deu:Mand rüstungswirtsdiaftKeh autark zu machen, d3!? aiso auch damals die Handelspolitik im weiteren Sinne des Wortes die entscheidende , . Rolle spielte. Mit der Einfuhrrestriktion" des (Neuen Pl evs" von 2934, für den die Devisenkalamitäteii >Miei Vorvand boten, d?r aber in Wirklich! : darauf abzielte, die Einfuhr als politisches D:jd niuel auszunützen und den Verbrauchsgjt rrr zugunsten des Imports von feüfiSungsr; acer i! zu beschneiden, fing es an. Aus der Verknappung des Verbrauchsgüterangebots infolge dei Iitiu hrestriktion ging bad darauf cH? Bewirtschaitung und die Pieisstabüisierung hervoi, 4 Verstärkung der Autarkietendenz d?r iilar rr it seinem großen Apparat wirit schei Lenkungsmaßnahmeii. Auf: diese Weise hat die Ausschaltung der Marktwirtschaft Jtä Außenhandel :u einer fortschititenden Unterdrüclcung dei Markte ü tsclwft auch im Inlande gefüllte und so schließlich jene nemäglichcn Spiriingca v;ders?iürlie "und- Disprcportionalitätcii bei vcrgcrüiVn, an deaen die deutsche Wirtschaft zui Zeit noch mehr leidet als an den unmittelbaren Foigen der Zetonmjen und des verlorenen Krieges ~Sdion wenn man diesen Zusammenhang in Betcadit zieht, muß man zu dem Ergebnis kommen, daß Deutschland mit allen Kräften danach trachten nwß im Außenhandel und im internationalen Zahlungsverkehr möglichst schnell zttr Marknvinschaft z gelangen. Vielleidit wird ihm die Bescn dtnng dieses Weges erleichtert, wenn es im Rahmen de MrsvlioP Flace ! zu einer westeuropäischen Zollunion kommen sollse. Doch and> wenn man von dise Möglichkeit absieht, lassen sich zugiMSKrj der Freitel: des Außenhandelsund in diesem Falle sogar zugunsten einer sehr radikalen Freiheit, außerordentlich schlagkräftige Argumente geltend mache, Deutschlands Interesse richtet sich, ohne Rücksicht darauf, ob d e anderen Staaten den, gleichen Weg gehan, eindeutig auf einen vollkommenen Freihandel und zwar aus folgenden drei Gründen: 1. Deutschland war immer ein Verarbeitung sland. Nach dein Fortfall dir Getieideüberschußgebiete tritt die Notwendigkeit, billige Rohstoffe einzuführen uad teuere Veredelungserzeügnisse auszufühtcn, auf deai landwiitädiaftlichen Gebiet fast ebenso deutlich zutage wie auf dem industriellen. Das gilt für die ¥estzcmeü im besonderen Maße, würde aber auch für alle Tier Zonen gelten, und selbst eine G renztevision im Oscefi würde daran wenig ändern. Im Grunds hätte schon das Deutsche Reich vor 1914 und vor 1933 die landwirtschaftliche Veredelung viel mehr pflegen sollen, als dies geschehen Ist. Die Bevorzugung des Getreidebaues beiahte ebenso wie die Bevorzugung der Rohstoff kartelle and der. Schwerindustrie teils auf militärischen Etwägungen, teils auf dem Einfluß mächtiger Interessenten Anf alle Fälle war die Handelspolitik, die Deunehlaud seit den letzten Jahr? zehnten des vorigen Jahrhunderts trieb, ein sehr kostspielige Lisxus. Wenn man heute auf Grund de frühere!? Emfuhrzvtsammensetzung zu einem Importäol! allein bei Lebensrnitteln von 5 bis 6 Milliarden ba Jahre komm, so beweist das nur, daJ5 sich in der deutschen Landwitfscbaft ein völliger Strukturwandel vollziehen muß. Auf allen Gebietes vdDe ats Aland danach trachten müssen, die verbiebvnsn ProJuktivkrafte so intensiv wie möglich auszunützen. Das aber ist nur mögKch, wenn es alle Kostens:teile, die ihm die FähigIveien ä jlner leitenden und ausführenden ArbeitsIcräfre ?ewälirea sidt voll auswirken läßt ad auf 1 jeden Versuch verzichtet, das Produktionsprogramm durch Zölle oder gar durch weitergehende Einfuhrhemmungen, in einer diesen. Vorteilen entgegengesetzten" Richtung z beeinflussen. Es steht fest, daß ein Freihandelsland aueh in einer protektionistischen Umwelt nicht schlecht fährt. Für Deutschland wird aber der Übergang zum Freihandel in seiner gegenwärtigen Situation noch durch zwei Umstände besonders erleichtert. Es kann ohne sonderliche Hemmungen auf die hei den Technikern internationaler Vertragsverhandlungen besonders beliebte Verwendung der Zölle als handelspolitisches Tauschobjekt verzichte, weil es nn absehbarer Zeit weder über die wirtschaftliche Macht, noch über die souveräne Selbstbestimmung verfügen wird, d ie bei dem Versuch, ausländische Einfuhrkonzessionen gegen eigene Zollzugeständnisse einzutauschen, unentbehrlich wären ," Es kommt weiter hinzu, daß Deutschland in der geradezu einmaligen Lage ist, die sonst"mit dem Übergang vom Schutzzoll zum Freihandel verbundenen Anpassungsschwierigkeiten nicht fürchten zu müssen, weil sein ganzer wirtschaftlicher Aufbau ohnehin von unten beginnen muß und zur Zeit alle Rechnungsgrößen nur provisorisch oder gar nicht festgelegt sind: die Preise die Löhne die Kapitalien und sonstigen Bewertungen, die Umrechnungs- uad Devisenkurse.

2. Der Freihandel entspricht einer friedlichen demokratischen Entwicklung. Er ist besonders für ein so stark einfuhrabhängiges Landwie Deutschland, die stärkste Bekundung des Friedenswillens, die überhaupt denkbar ist. Da sich der Beweis, daß der Freihandel zur optimalen Versorgung des einzelnen führt, wissenschaftlich einwandfrei erbringen läßt, und 0s noch niemals gelungen ist, dagegen etwas Stichhaltiges zu sagen, konnte der Protektionismus stets nur außenwirtschaftlich, mit nationalistischen und rüstungspolitischen Argumenten, begründet werden. Deutschland hat alle Ursache, die friedlichen Ziele seiner Wirtschaftspolitik weithin sichtbar zu machen, um so mehr, als die nationalsozialistische Wirtschaftspolitik, die eingangs bereits erwähnt wurde, ihrer ganzen Natur nach auf dem Wunsche beruht, einen möglichst hohen Grad rüstungswirtschaftlicher Selbstversorgung auf Kosten des einzelnen Individuums zu erreichen. Der deutsche Export wird wenn er wieder auf sich selbst gestellt ist und sich untei normalen Wettbewerbsbedingungen vollziehen muß, zweifellos noch mit zahlreichen psychologischen Hemmungen im Auslande zu rechnen haben, die durch nichts so erfolgreich und wirksam bekämpft werden können wie durch einen völligen Bruch mit ~der Wirtschaftspolitik der Vergangenheit. Dieser Bruch wird um so besserd Ergebnisse zeitigen, je deutlicher und radikaler er ist.

3. Es ist seltsam daß von den Theoretikern der Planwirtschaft ein politischer Umstand völlig übersehen wird: dafi nämlidi in einem System internationaler Wirtschaftslenkung Deutschland für eine unabsehbar lange Zeit stets nur Objekt sein könnte, und daß daher auch jeder einzelneDeutsche nur das Objekt von Kräften seih würde, auf die er, welche innenpolitische Rechte man ihm auch einräumen mag, keinen Einfluß hat. Im Rahmen einer zwischenstaatlichen Planwirtschaft hat der Deutsche keinen Spielraum, seine Kräfte zu entfalten; denn in ihr wird alles von außen "her fest , gelegt. Es wird bestimmt, was er produzieren und was er verbrauchen darf, welche Investitionspläne er durchführen und wieviel er an andere Länder exportieren kann, zu welchem Zeitpunkt und bis zu welcher Höhe sein Lebensstandard steigen soll und in welchem mit dem Erholungstempo anderer Länder zu vergleichenden Maße es ihm gestattet v ist, steh anzustrengen, und Jie Früchte seiner Anstrengungen zu genießen. Es ist ganz klar, daß es so sein muß. Deutschland hat 4fe Wdt in einea vernichtenden Krieg gestürzt, und die Welt will Sicherheit haben, daß dieser Vorgang ä jdj unter keinen Umständen wiederholen kann. Wenu international nicht nr in großen Zügen geplant, son dem auch, im einzelnen gelenkt wird, wie die Anhänger der Planwirtschaft es aich vorstellen, so kann man selbstverständlich nur die deutsche Wirtschaft als ein Ganzes behandeln. Der einzelne Deutsche existiert für diese Art YOP Planung nicht, das liegt im Wesen des KoIlekiMsmus, reit dun sie verwandt ist. Man darf sich aber nicht wundern, wenn die sozialen Folgen einer solche, angeblifh den sozialen Bedürfnissen der Zeit entsprechenden Methode vernichtend sind. Bei fre iein Handel wären dagegen, worauf Professor Röpke in seinem Buche "Die deutsche frage" eindringlich hingewiesen hat, alle derartiges Vorkehrungen völlig, überflüssig, Ein auf das stärkste uit der internationalen Wirtschaft verknüpftes, bei Ausad Einfuhr vom Aaslande abhängiges Land ist nicht nur gänzlich unfähig, Kriege zd führen, sondern bildet notwendigerweise aucheinen Friedensfaktor ersten Ranges, weil es im Frieden nur gewinnen, im Kriege nur verlieren kann. Ein söcLes Land hat alles Interesse an der Aifreohteihaltvng des friedlichen Wettbewerbs und wird, da Kartelle und MoHOpole mit dem nationalistischen Protektionismus in engster Wechselwirkung stehen, andb ohne Dekartellierungsgesetze darauf bedachs sein, im Innern den Fortbestand einer gesunden Koakurrenz zu sichern. Daß die Einschaltung der Marktwirtschaft im Außenhandel nach der dringend erforderliiitm Währungsreform und nach. Festsetzung eine, etnhe ;tlichen Markkurses eine Entsprechende W ficbaftsordnung im Inlande teils voraussetzt, teJs zur Folge hat, liegt auf der Hand. Insofern sind die drei Argumente, die zugunsten des Freihandels a igeführt werden konnten, zugleich Argumente für ein? von direkten Staatseingriffen freie, nur einei staatlichen Steuerung unterliegende Wettbewerbsordnurig, für die außer dea genannten freilich iwch zahlreiche andere Gründe sprechen. Vor allein das " ist entscheidend, daß eine so einschneidende UtisteUungsaufgabe, wie sie Deutschland nach der Währungsreform bevorsteht, keinesfalls von der Erfindungskraft eiaer Bürokratie gelöst werden kann, sonde?i daß es dazu der ganzen und ungehemmten Leistungsfähigkeit von Millionen Menschen bedarf LM. ;rt