Norwegen hat ein Wci& buch über den Zehnjahresplan seiner fiektrizitätserzeugang herausgegeben. Von der überreichlich vorhandenen Wasserkraft wurden bisher nur etwa 14 Prozent für die Stromerzeugung genutzt. Nun soll mit jährlichen Investitionen von je 11 Millionen Pfund Sterling die Elekttizitäfserzeagung im Jahrzehnt. die "Totalelektrifizierung", für die 15 6 Mrd kW, also das. Doppelte des gegenwärtigen Verbrauchs, veranschlagt worden sind. Hauptzweck ist die Versorgung der: restlichen 20. Prozent der Bevölkerung, deren Siedlungen, meist im Norden, noch nicht an ein Versorgungsnetz angeschlossen sind Den weitaus größten Teil des zusätzlichen; Stroms aber werden die neuen Anlagen der efektro cheNinischen und metallurgi&chen. Industrie ver< brauchen Auch nach Durchführung des Zehnjahresplanes würde erst ein Drittel der verwendbarenWasserkräfte genutzt sein. Eine Reihe der im Krieg begonnenen Großkraftwerke warten auf die Gerie ratoren aus Deutschland oder der Schweiz. Seit 1930 besteht eine Studienkommission, die eich mit der Frage des Exports norwegischer Elektrizität nach Kontiriental Eurppa, befaßte und der auch Deutschland angehörte. 1946 fanden erneut Verhandlungen,über. Strom Export nach Schweden und besonders nach Dänemark statt. Auch England interessiert ich für norwegische Stromlief ertragen. Das Schwinden der Kohlenreserven in Wales und im. Feiest of Dean,technlscl? Schvtic ripKCtcri;>r< 3erf nikiirrltigen; Gru be aL vicicnin Cu tr H ijÄrif : ind unter dem; Fwth of Poriii # ort die aUjfeiiseine europäische Kohlenkrsf:haben, die Aufmerksamkeit englischer Wifttchaftspiacez surf die Wasserfalle Norwegen geletKt. Der Chef der riorwegiechen WasserkraftVerwaltung teilt 1 mit daß an Export vor 1953 nicht zu denken sej, da sonst die Elektrifizierung Norwegens beeinträchtigt würd e. Gegen Versucbsanlagm für Stromexportesei aber rnthts einzn wenden. In diesem Jahre wurde der. Bau solcher Anlasen begonner. Im norwegischen Budget ind Mitte! für eine Überlandleitung bis an die schwe disch Grenze bereitgestellt, und auch eine private Gesellschaft, die Brown Boveri Co, hat mit dem Bau einer 6?O Kro langer Überlandleitung von Nomgen durch Schweden aach Dänemark- begcnmn ;. Däische xmd norwegische. Fachleute haltet) den Stroirexport durch Unterseekabel noch nicht für möglich;ihre englischen und schwedischen Kollegen sind ander Aneich?. Während des Krieges wurd<n vcm al; iiten Stäben Pläne ausgearbeitet, Südrurwcgen von schwedischen Kraftwerken aus durch ein Unterseekabel zu 1versorgen für den Fall, daß fei eines J) iiren Invasion die norwegischen Kraftverkc ppreng;würden. Auch für Nprdfrankieich bestand n solche Pläne, Heute werden, diese technischen Unttrkgeh für Lieferungen aus Norwgen nach Schweden, also in entgegengesmter Rfchtung,umgearbeitet. In drei Jahren sctll ein SO ktz langes Unterseekabel das norwegische Sfromnete mit ckrri schwedischen verbinden. 1In veiter Fecne liegen Pläne für ein großes Kabel von Jüdnerwegen ach Schottland. Im Februar hat en engiscne Kommission eine Studienreise in die riorvregiscaen Erzeujungs- und VerteilungZentren gemacht ; ihr Leiter, erklärtedie Verwendang derartig langer Kabel, fürtechnisch möglich. Nach englischen Quellen werden Kabel und Um- formeanlage i5 nichtmehr kosten als der Bau einer GröBkafttration in den- neuen englischen Gr ubengeskten, afc iQ Mi] Tonnen Kohle, ijn jäh? sparen mit rwegen jedoch Rescnanz in der Preise tiBer Mill kW auch- eeiga ete Gelfiiide für Industrieanlagen, die av t<£ röjje Stromnknffeft niedrigen Preisen angev iissea sereii, zur VferfagKkjständen und daß weder Jue iörwe; ischc Gtzgebung noch die Steuerbehörden einen Umeiseoi!.zwischen, einheimischem v ad atuländischchi ÜCapi-" tal machten. Norwegen- machte lieber neue Jnf ftricn importieren als- den "Ilolisteff" EJektrizität ausführen. Die- durch ein isoidn Export iv nwerbenden Devisen sind k:a genügender AKtiz, sich zwischen den JHochapannungsnetzer: dT europäischen Politik vielkklu kurzschlief fn" zu lassen. Eine Ausnahme wird Norwegeij hir jo. ringe Lieferungen an andere skandinavische Länwsre also das einzige Ergebnis dar großen F? snung füre ioen nordischen Wiftchafssblock, wie ?c)) 4S dings durchaus nicht-abgeneigt, diesen Export aufzunehmen, der kaum Arbeitskräfte biadtt nd keine Rohstoffimporte voraussetzt. Heute itr eche inen weder techni sch ribch politisch Efehtungen einen solchen Entschluß zu empfehlt :>;:. Lizenztifigeti Df. L. Htprefiz. Ewia Schmidt dt SlfflOBl, Rkbflrd Tüugei, Dt. Gerd BucerUis,erlagt Zeit Verlag E. Schmidt:& Co GmbH. Hdmboja l. CuiienstiaBe !, Velephou 32 10 S4 r Dtuc li i Broscbek ti Co, Hamburg 33, GroBe BfekBcs i Ab oa nement sp ilsi R M2—tconaf!zuzüql.2$ Pl, ExpGeb,zazögl. 20 Ft. Bestellgeld, bei StreifbaDdverrand zuzügl ü Pl Porto pro Exemplar Keine unverlangten Voraüszsblungeii.

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