Das war in einem Land, wo einst die lyrischen Gedichte überhandnahmen, die schlechten natürlich, denn der guten werden nicht zuviel. Schon kamen alte, weise Männer zusammen, auf Abhilfe zu sinnen. "Wenn diese Verse", so sagte einer grübelnd, "wenigstens zu irgend etwas nütze wären!"...

Ein Greis zitierte die Moral von einer Geschichte, die er noch auswendig wußte. Gäbe es, so habe der Dichter Christian Fürchtegott Gellert gemeint noch so viele böse Geister, ja;

"gesetzt, daß sie zu unsrer Zeit

auch legionenweis erschienen:

so wird, um uns von ihnen zu befrein,

an Versen doch kein Mangel sein."

Die Alten schöpften etwas Hoffnung. "Vielleicht", sagten sie, "ist wirklich kein Gedicht so elend, daß man es nicht doch zu etwas brauchen könnte. Böse Geister haben wir ja noch genug..."