Ale Hitler Prag besetzt sind ,es vor gliem die Beuteinstinkte, die in Rom wach werden"Auch Ciano notiert: "Es "ist zwecklos zu leugnen, daßal! "äjes "daf italfcnischeVolk beunruhigt uwd demütigt Ss ist nötig, ihm Genugtuung ndeme JConipenation zu geben: Albanien! icli!epräci hierwfae mit dem Duce, er ermächtigte mich Jacomoni zu telegraphieren und; vihn aufzufordefft; lokale; . Revolten, vorzubereiten; er peräöniidh befahl def Flotte, das zweite Geschwader- in Torphto bereit su halten"- Als der Primz von" Hessen mit einer Botschaft Hitlers kommt, die den Einmarsch, in !<üe Ts Äechoslöwakei begründen soll, verzeichnet Ciano: "Ich fand den Duce unglücklich und deprimiert über die BotscEaft. Er wünschtHessens Botschaft nicht der Presse zu geben "( dk Italiener würden üt tr midi lachen; jedes Mal, wenn Hitfer in Land besetztschickt er m eine BotsdiaffK Inzwischen taucht die Frage des Bündnisse, wieder "auf. Ciano rät, für Handlungsfreiheit; uitd geg o; : das litodnis "Der Duce erklärte :sidi entschieden zuguflsten des Bündnisses Aber sdiofi drei Tage spätei heißt es: "Lange Unterhaltung mit dem Puce; während der letztenTage hat er ein : gut . Teil"über, unsere Unterhaltung x nachgedacht und:gibt zu, daß es jetzt "Unmöglich ist; dein italieni scheu Volk den Gedanken, eines Bündnisses mit Deutschland zu präsenfeieren " Ja, Mussöhm befiehlt sogar- Truppenkonzentfatiösieii an der Grenze VenezieBs und berät sich mit Ciano öbef eine;Ver :itänigu;ng mit den Weltmächten, Iiizwis AeP bringt Ma dcnseö Hitlers Antwort 1 mit Erklärung seiaes , Pesiateressemettts "an- Kroatien" und- Anerkennung äer italienischen Yorherrschaft im Mittehneerraans, "Idi_berich ;te dies dem Duce, "der die Mifteilog.

feiir interessant, fand, vorausgesetzt, dafJ wir ihr glatdten können Nächtsdestoweriigef sagte ei ob Vohl er heute;morgen sehr antideutisdi war, neut bead:: Wir können unser- Politik jetzt nicht Indem. Schließlich sind, wir leine Prostituierten. $r : besufträgte midi denVorsehlag lavaF :nach 5tom konimea- z lassenabzulefoBen Und zw ei ?Tag später heiüJt es: "Nachrichten über Vereuche iaeia demökratisdieii Block"zir bilden, haheii den Duce 1 zugunsten Deutsdilands verMitet " Äfe 15 Maß "1939 ist ein Treffesmit GörJng fei Palfzzo Venezia "Rposevelt- hat ine Bote;chaft feeaadt r die einen zehnjährigen Waffenstillstand TorstUägt. Zuerst weigerte sich- der DueeV sie jstf teffl: " dann stellt "er fest: Das Resultat spiaakr Kinderlähmung (infantile paralysis) " " : Am 25 Mai verzeidi net Giano: ;Di Zereaiöni" 3er ÜttterzeichfflTOig de Bündnispaktes urar sein fcieiiA, und der Fülu er war ernstlich" bewegt. ;<3öring, dessen. Stellung sehr JioA bleibt, dessen "Stefiung aber aidit länger im Steigen ist, bekant fränes" in die Augen, ah es den AnixunziatenOnfenam Habe Rifebe ntröps, safe. Mackeiisen er mir, dsS Görlog ihm eäne Szenegemacht tend Mi- beklagt habe, daß der, Orden in W;ir3didikeit im gebühre; da er der eigentliAeöfid; wahr förierer des Büadmsstes sei": i " : ; !; iMif der polnischen erreicht das Sthnimings ÄwaAen eeinea Höhejpmkt. 13 ÄwgBst 1939! Auf jeden fall, äBfesidrtS faäeatsÄen HaienkeiA, daB unser Häade frei sindund vor, eatepre&end zu handeln ad zu er rea, defi wk die Alidit haben, an einem teikffiiefetKa, den wir weder- gewünscht pio vozteri halben. Die. Reaktion des. DuceWfliert Zuerst stimmt er mit mir uberein Dann fcgt er, daß die Ehre uns zwingt, init deii Detifeckeä fc mafschieren, Bndlich stellt er fest, daß er, seinenir81 Teil an "der. Beute in Kroatien und Dalniatlen yfinsch "; 14. August 1939;; "Ich finde den Duce: beunruhigt. Ich zögere nicht, in r ihm" jedes mög- liehe antideutsche Fühlen mit Ballen in meiner Macht stehenden Mitteln zu erwecken Ich spreche zu ihni von seinem geminderten Prestige id der nicht allzu glänzenden R olie der zweiten G cige", ::die etspielt , Ich habe nicht länger Zweifel über die Deutschen, Morgen wird die Reihe an Ungarn sein n d "dann an "uns Wir m ussöi handeln, solange es Zeit ist " Zwei Tage später:, , ", "Jedoch " er macht einige. Vorbehalte: er wünscht Zeit, den Bruch mit Deutschland vorzubereiten; aber erwill die, Beziehungen" nicht brutal und plötzlich ab >reclie"n. Er- ist der Ansicht;, es könne f ü r die Demokratien, obwohl schwierig; doch noch mög, lidt sein, nachzugeben, und in diesem Falle wirde tes fäf uns nicht vorteilhaft seinnut den Deutsdwnzu brechen, denn auchwir müssen unseren Teil an d e r Beute haben " " Der. Abschlußdes Paktes zwischen, Berlin und Moskau verändert die Lage völlig; ,Heute. Mcfa t; ist; der Duce kriegerisch Er spricht von Armeen und von- Angriffen Und da er, selbst aus Siiin"tatihgen und momentaneii Impulsen, aus Eitel leiten und"Ehtgeiz dier Geschick seines Volkes entscheide !, erblickt Mussolini in dem Losschlagengegen" Polen, ein durchaus" diskretes Motiv: "Er sagt, "daß Hitler auf diese Weisa handelt"ausFurcht, flaß eine Intervention des Dlice die : Krise im": letzten Augenblick beilegen könne, wie letztesJafir in Müneten. Das würde die Wirkung haken : Sein Prestige zu heben, auf das Hitler eifersüdiMg sei " Hitlers Rede in. Danzig, "Der Duce: war ge schmeichelt, daß der FS hrer ihn zweimal" erwähnte" " r Aber vierzehn Tage später, heißt es: "Er ist etwas, feitter iibei 1 Hitlers plötzlichen Aufstieg zu Ritfa Es würde ifem sehr gefallen wenn. Hitler vet langisaflit; : Hv&rde, und, indem er dies h0fl;ti sagt er voraus, daö es eintreten wird " Anl T. Oktober hei8t;"es: "Der Duce würde gern:irgend, etwas tun, um uns. ins Spie! zu bringen. Er fühlt sich ausgeschaltet lind aas quält "ihn " Der Stinimungsumschwüiig findet Nalirüttg "In den letzten Tagen drückt sich der iDuce, wahrscheinluh auf Grund der Lage in Sud. tirol, mehr imd: mehr endgültig aritidetitedi aus " Und neun Tage später: "Für Mussolini ist der" Gedanke daß- Hitler" Krieg führt und, schiiminer aqeh, ihn gewinnt : gänzlicji unerträglich. Er giäbt Instruktionen ail unseren Konsul in Prag, des Tschechen zuratensich auf die Seite der KÖOTIIÜnktea za schlagen "Dies wird die deutsche Yer geltung härtermachen;und wird, die Gründe einer Mi&he&igkeit swischenl Berlin und Moskau unter . streichen "- Aber die "Loyalität" des mpdertien: Machiavelli : gegenüber seinem kaum weniger ekrupellosea ¥erbü&deteo geht nodi weiter "Auf :internationalem Felde ,nichts. Neues außer der ya chsenden Spannungzwischen Rußland und FiftnK : fand, die einen kommenden Angriff ankündigt. . Wie wird; die deutsche Haltung : sein? : Eines ist siclief, und das ist, ;daß Deutschland für viele Jahre den Finnen "Waffen, geliefert; hat ich"war so vor sichtig, einen Weg zu finden, utn die :P ussen fiier- von za:verstä!idigeii " , ~ " Als der einsige in, P ösen jvöhnhaft gebliebene Italiener über "deuitsche : Grausamkeiten dort be zichtet : schreibt Ciano: "Der Duce war unwiligi efrieimjr, dafür z sorgen, daB durch indirekte. Kanäle die amerikanischen und französischen Zeitungen den Inhalt des. Berichtes erhielten. Die Welt mußte, es wissen " , " " " Aber sdion fünf Tage später muß Ciano- eintragen:, "Jedoch, des Duces Haltung ist stets schwankend gewesen, und gruadsäfsdich ist er noch: zugunsten Deutschlands eingestellt. Er s arte " heute, "die Zeit werde bald kommen, wo wir Tunis inad Koreika vonFrankreich fordern würden. Ich erwiderte, daß, wir in diesem Falle bereit sein. teüßteö, denn das werde unvermeidlich den Krieg, "tedeuten . Er war durchaus entzüekt Von einem. englisdiea : Artikel, in dem gesagt- wurde ; das StalieiiiscEe Volk tonnte, aas; Gründen 7der Ehre an DeiitÄfends Seitefechten. Dies ist" auch sein "Standpunkt, und selbst, wenn tausend Stimmen. für das. Gegenteil, sprechen, geri üf eine einzige anoriythe Stinime ; die jsgt, daß, er te clit hatimd er wird sich an sie klammern. Und die ändern iersehen ja ableug"4en. Ich kann nicht verbergen, da ß dceser Geisteszustand inich beunrdbigt " : Diese Beunruhigung besdbräokt sidi nicht a isf. Ciano allein und sie" giltsowohl, der "geistigfen wieder körperlichen Verfassung des Duce. Am 27; De zember 1939 trägt Ciano ein; "Eine lange Konfe tenz Ei it JBöcchim; Er klagte, besonders über die. Ruhelosigkeit des Duce, dk bereis, von allen seinen Kollegen bemerkt w prden sei, nd er ging sogar soweit, zu sdgeii, der Döce s :ol!e eine intensive antisyphilitische kmr ?inachen daBocchinibehaup? tet, daß Mussolinis seelische- Verfassung einer Wiederkehr, di&er alten Kränfcheif- zuzuschreiben eei. Es" überraschte : und verärgerte mich sehr, daß : Bpcdiini diessagte obwoM Ich selbst die Tatsadie anerkenne, da§ MiKsolinis gegenwärtiges wlder Benehmen jeden :selir bestürzt, der mit ihja zu- tunhat "Und am21 ÖktoW 1941; heißt es noch deutlicher: "Bottai ist zunehmend pessimistisch. Seine ;g ute Meinung :über den Duce hatsidi heftig geändert; Erjagter Meine Freuasischaff: für~. Balbo war stets eine streitsüehtige Freuridschaft denn unsere Ideep differierten; häufig Mit der 2e it muß ich gesteihen, dai er rechthatte. Ich erinsfere mich, daS erMussolini "ein Produkt der Syphilis", nannte, und : daß Ich Einwände gegea diese—Worte zu machen pflegte Heute " frage ica mich, ob dies Urteil über Mussolini, hicht korrekt oder zum- rndääesten- sehr nahe der Wahrheit: war , Der Duce Ist intellektuell ;un ä physisch verfalle;!, Er zieht mich nicht mehr an Et "ist- kein Mafia, der Tat; er ist aniiiaß&nd und" ehrgeizig Und erwartet nur, bewundert geschineichelt und :betrögen Zu; werden ; " v " , " ;.

DerWunsch, das Bild einer p ort :estä3il1:en Ge "sundheit nach außen aufreditzUerhalten ; gehört zsdn peinlichsten. Sorgen lef Duce. Ak es sich ini Dezembor 1942 darum händelt zu eiaernTreffen mit Hitler nach Deutschland zu fahren, notiert Graf Ciano: , Der Duce sagte, daß er nach Deutschland nur unter v einer Bedingung; gehen werde, aäailict daB es Jhm gestattet sfel, seine Mahlzeiten in seinen Räumen allein einzunehmen, da er;riicfat daß eine Menge gefräßiger Deutscher bemerkt, da S ex gezw uhgen;ist von Reis"und Mildt allein zu : iwiin sclie <