Nach Berliner Meldungen wurden im September 1410 Eisenbahnwaggons mit 22 900 t Reparationsgut nach dem Osten befördert. Die Gesamttransportenach der Sowjetunion werden auf 20? 300 t beziffert.

Die Meißner Porzellanmanufaktur wurde von einersowjetischen Firma zum Spottpreis von 1,5 Mill. Reichsmark erworben.

In der Ostzone sind gegenüber 1938 durch die Arbeitsämter 20 v. H. der Bevölkerung mehr erfaßt, da heute auch selbständige Gewerbetreibende, mithelfende Familienangehörige. Invaliden und andere nicht Erwerbsfähige erfaßt werden, soweit sie den Altersklassen angehören, die der Registrierung unterliegen.

Der Devisenbonus der Ostzone wurde nun rückwirkend zum 1. September 1947 genehmigt. Die Ausführungsbestimmungen ergeben, daß die Bonusverordnung rückwirkend auf Exportverträge der leipziger Messe in Anwendung kommt.

Untertagearbeiter im sächsischen Uranerzbergbau erhalten Stundenlöhne von RM 1,10 bis zu RM 2,–. Außer besonderen Prämien in Form; von Konsumgütern werden Geldprämien bei erhöhter Leistung bezahlt, so daß im Höchstfalle RM 96,– pro Schicht erzielt werden können.

In den ersten neun Monaten 1947 wurden mit Genehmigung der JEIA allgemeine Exportverträge im Werte von 135 842 086 Dollar von der Doppel, zone abgeschlossen. In dieser Zahl sind Kohle- und Holzausfuhren nicht einbegriffen. Die Exportlieferungen aus der Doppelzone betragen im gleichen Zeitraum jedoch nur 17 109 269 Dollar, Lieferungen von Kohle, Holz, Elektrizität, Hafen- und Frachtgebühren sowie Schiffsreparaturen erhöhen diese Zahl auf 135 540 890 Dollar. Kohle erbrachte bisher einen "Gewinn" von 74 468 227 Dollar.

Die zum Konzernbereich der Allgemeinen Kunstzijde Unie (Aku) gehörende Vereinigte Glanzstoff A. G. Wuppertal ist in der Verwaltung noch vonden Besatzungsbehörden abhängig. Die Eigentumsrechte der Aku sind jedoch anerkannt.