Ende J 94 6 ist — "ohne klare Stellungnahme des Stammhauses — ein Teil der Bosch :Werke aus der südlransösjächen Zone in das Saargebiet übergeführt worden. Nunmehr hatdie BosckGmbH dieMitteilung erhalten, daß unter Anwendung des franzosis chen DekartellterungsgÄSetze die BoschBetriebe im Saargebiet gegen Bezahlung ausgegliedert worden sind. Ein Einverständnis zwischen Bosch und de Militärregierung konnte nicht erzielt werden, da Frankreich die Vürnsche des. Unternehmetis auf einen gemeinsamen Rs: trieb des W_erkes in der Saar nicht erfüllen wollte. Bosdi hat gegef diesen einseitigen Entscheid in Bäden Ba den Eiisprach erhoben mit der Begründung, daß auf diesem . Wege der deutschen Wirtschaft Produktionskapazität ritzogen und diese der; französischea Wirtschaft nutzbar gemacht werde, ohne daß eine Anrechnung auf Reparationskonto erfolgt Bosch ist ein iffteraatäonaleg Unternehmen, aas >. mit seinem Lizenzvertreter "tavalette" in Paris &a der ; Saar eine saarländisch französische, Gesellschaft gründen wollte Der Hinweis auf "die Entziehung deutscher Produktionskapazität kommt jeichlsch spat. Es sieht so aus, als ob die Firma, weil ihre internationalen Ambitionen nicht zuni Erfolg führten, sich nun Kintei einem iiationalen Manie! , verschanzte. Soweit Bosch; die Militärfegkrurtf geht inzwischen einen Schritt weiter In französischer- Kriegsgefangenschaft befindliche Angehöriga der Bosch Werk werden aufgefordert sich" für ei?J Jahr dem neuen Werk an der Saar zur- Verfügung; zu stellen, andetnfalls sie Siu Gefangenschaft ver bleibejo ; Es ist für uns bedauerlich zu sehen, wie ein Militärregierung- mit einseitigen Anordnungen ztt Werke gehen kann —n. "