Nach der Demontage führender deutscher Kugellagerfabrikenhat jetzt Österreich my seinem Steyrer Kugellagerwerk, dessen großzügige! Ausbau mit ausländischer Hilfe im Gange ist, das Erbe unseres Exportes angetreten. Die zur Produktionssteigerung in USA bestellten Werkzeugmaschinensind bereits geliefert worden. Heute erzeugt das Wälzlagerwerk in Steyr monatlich 120 000 Kugellager. Man hofft, die Produktion schon im lächsten. Jahr verdoppeln zu können. Weitere großzügige Ausbauten – sind vorgesehen. Die Export Import-Bank New York soll hierfür einen Kredit von 2.7 Mill. Dollar gewähren, womit die Steyrer Kugellagerproduktion auf einen Jahresumsatz von 3 Mill. Dollar gebracht werden könnte. Dreiviertel der Erzeugung soll für den Export vorgesehen sein.

Den Linzer Stickstoffwerken; im Kriege als eines der modernsten Unternehmen dieser Art entstanden, bleiben bei einer Kapazität von 60 000 t Reinstickstoft (= 300 000 t Düngemittel) und einem Inlandsbedarf von auf 120 000 t noch etwa 180 000 t Kalkammoniaksalpeter für den Export. Auf der Pariser Sachverständigenkonferenz wurde die Verdoppelung der Linzer. Kapazität, die mit verhältnismäßig geringen Mitteln zu erreichen wäre, erwogen. Über die amerikanische Militärregierung wurde jetzt ein Vertrag abgeschlossen, wonach das Linzer Werk die Lieferung von 100 000 t, Kalkammoniaksalpeter in die Doppelzone vereinbart. Das Werk erhält dafür in den nächsten Monaten 140 000 t amerikanischer Kokskohle und 2,1 Mill. Dollar zur Deckung weiterer notwendiger Kohlenkäufe und sonstigen Importbedarfs. L.