Bei der feierlichen Rektoratsübergabe an Prof. Dr. Dersch, den Nachfolger von Prof. Dr. Strout,wurde der Berliner Universität der Name "Humboldt-Universität" gegeben.

Der norwegische Nobelpreisträger Knut Hamsun will, wie aus Oslo gemeldet wird, gegen das Urteil Berufung einlegen, das ihm wegen seiner Zusammenarbeit mit den Deutschen während des Krieges und wegen seiner Mitgliedschaft bei der Quisling-Partei eine Buße von einer halben Million norwegischer Kronen auferlegte.

Fluch und Segen der Atomkraft behandelt zum ersten Male das Drama "Uranium 235"des von Bernard Shaw lebhaft geförderten schottischen Dichters Ewan Maccoll. Die autorisierte Nachdichtung und Spizalbearbeitung für die deutsche Bühne besorgte Rolf Italiaander. (Verlag Ernst Rowohlt, Hamburg) Neben Democrit, Paracelsus und Giordano Bruno treten auch Persönlichkeiten der Gegenwart wie Madame Currie, Albert Einstein, Nils Bohr, Max Planck und Lisa Meidtuer auf. An der Londoner Inszenierung des umstrittenen Stückes war Rudolf von Laban maßgeblich beteiligt.

Otto Falckenberg, der bahnbrechende Regisseur der Münchener Kammerspiele, der Entdecker und Lehrer vieler bedeutender Schauspieler, ist im Alter von 74 Jahren in Starnberg gestorben.

Sergei Tolstoi, der älteste Sohn des großen russischen Schriftstellers Leo Tolstoi, starb in Moskau im Alter von 84 Jahren.

In Los Angeles starb Dr. Ernst Simmel, Schüler von Sigmund Freud und Mitbegründer der Berliner Psychoanalytischen Gesellschaft, im Alter von 55 Jahren. Er veröffentlichte in den Vereinigten Staaten zahlreiche Schriften und war bis zu seinem Tode Präsident der Los Angeles Psychoanalytic Society.

In München wurde der erste deutsche Film, der in der amerikanischen Zone hergestellt wurde, "Zwischen Gestern und Morgen" uraufgeführt, in dem Sybille Schmitz die von den Nazis geliebte Jüdin Nelli Dreyfuß verkörpert. – Der Defa-Film "Woyzeck"nach den Drama Georg Büchners wurde in Berlin uraufgeführt.