Der Nachfolgende Abschnitt stammt aus Vittorims 19 39 geschriebenem Buch Convefsazione ittSicüia. Eine ~vcm Dr, Werner Haftmann besorgte deutsche Übersetzung erschien 1942 im Steinberg Veriag Zur ick, nachdem das deutsche Propaganda- Ministerium die Druckerlaubnis verweigert hatte. Das Buch wird jetzt m Kotze im Riemerschmidt Verlag für Deutschland aufgelegt werden. Frauzösische und englische Übersetzungen erschienen wahrend. des Krieges Das wiedergegebene- Gesprßkh zwischen t dem ErzäMetsdeti und seiner Mutter entwickelt sich auf einem Gang zu de Mälariakranken eines stzüianischen Dorfes detKit die Mutter Injektionen gibt. Tch kahnd tndi ieiirajiAdelPBr ; sehen tan iffj&Mel. schlecht;Yrsfehenv Kennt das : nicht eder>Mefsc8| Karui:idas nicht jeder Menäch Verstehen? Jeder Mensdi ist einmal Itiaök in seinem J ebeh. Er" fcennt das; FeeÄle ; das; die Kranfcheifclh ihm auf ricfatet:Ä!te:OhnÄcte gegen Fremde. ir"kann :;: ewinEfe eiid yereteli en- :.

; ( : ; Aber >vielleicht ist ;inicht "jeder:::;Mertsch; se<itt , , Mensch, ttnd mcht:das:Hgaiizejtoisehliche Gesch lech tf gehört uiiasäeBScttceii Geschledhi;. Das ist ein ,, Zweifel, der IcoMÖt, im Regeri wenn einer dfe, Schuhe zerrissen hat, Wasser in den zerrisseneü SchAen und keinen Lebeoden taehr im besonderets;, an dem sein Hera hängt, kein issonderes eigenes iLeben "mehr, lOichtsiTiefar an Getanem und rachts räsutsun, auch nichte zu rurchten, oichts mehr au verilieren, H- nd er sieht; jenseits seiner selbst die. Massaker der; Welt ;Bn;Mens crt lacht;, ein anderer MenscKeüiit. ABe beide sind Mensichen. Auch der, der lacK? Mti? cria ; gewesen, ist kranik.

Und; doch lacht er, weflÄÄfereweint:Er kann erschlagen, veffoige, und el;fMder ?Hpffnungsir; losigkeit;der v ihn- sieht, wie er- öbleilitej: Zeitun:geft öd Aufrufen kAt, geht nichr äÜSdemcier Jacht, sondernweint lieber ittder Rjiltefliaifedem anderen, der, eint : Nicht jeder. Mensch Sst ::jto>Mensch. Einer verfolgt, Und- einer wircSverfolty UncS das inenschiliche GeseMecht ist picht in allenK ine nschlichejsGeschlftchiKjjoernmtf Verfolgten. Sthiagt einen- v MejiSchen und er wird mdhrMensch sein. Und jl4Vin;rKrankr sVerfiwtgerndfr Miete Mensch. Und! lasäir: imenschr IcheU Gesikcht ist das menschlichef Gscrtlecht cter (Hungerleider,, v: :: T. Ich fragte: meine : iMutter: "Was haltet dtda- von?"- S v W " : "Von was?fsagte meme>Mutter. M :; Und ich: ,Von all diesetb denen du deine Inr jektiqnen Jbst " : "; ; ; i "; ; : Und meine "Mutter: Jch dece f, daß sie mich, vielleicht nicht werden OäMeJtSkötinen " ,Na igMt", sagte ich, "Und:trotedeitt gehst du jeden, Tag iu äinerii gitt iffinen Injektionen und hoffst, daß sie, üfedh- werdein bezahlen- i Iccfepen rgendwie Aber was denlcst du von ihnen? :Was hoffst dw ":wa<s; ste sincl? : T , , : "Ich hoffe? IcK hoffe gar nichts", sagte meine" Mutter "Ich weiß, daß mich der bezahlen kann wnd jeher nicht Ich Jhoffe gar nichtl" "Und doch, gehst d äu allen", sagte ich, Aber was denkst d von ; öinen?", , ;, " iöh!" rief meine Miutter aus , Werur ich z u : einem gehe, (kann dch auch zum änderengehen", sagte sie, "ffis kostet mich oichts. 1 "Aber was derikst du Von ihnen? Was denkst du, was sie isind?" sagte ich ~ ; : : : Meine Mutter bJiefe mittea auf der: Straße, die wir entlang gingen, stehen und warf mir eine leichtschielenden ßlidk zw. Sie lächefite auch und i1- ein, : v : r ;:"Qhf" antwortete meine Mirtter "Ich sishe viele ( :;hieJfcEi äs, die so sind ". Arme Sizilianer omne Höffwung " ; , "Ich iweifl", sagte, ich "Aber er ist ein Chinese. Er hat, ein gelfes Gesicht, schiefe Augen ,eine breitgecfuetschte Jfse, : vorspringende Badcen , khochen und stinkt vielfoicht;Mhr afeaHeancren &t er ohne. Hoffnung. S ?kann nichfö JiabenWas derikst d von ihm?" "Oh[" antwortete meine Mutter "Viele, die keine armen Chinesen sind, haben ein gelbes Ge " sieht, eine treitgequetschte Nase und stinken vielrleicht : Es sind keine armen Chinesen, es sind arme Sfeilianer, und dennoch können sie nichts halen" AWr ieh ma4", sagte ich "Er isf ein armer Chinese, der in;Sizilien, wnd- nj<ht in China ist, und er jkann nicht einmal rt einem MädcHeh ibers schöne Wetter redenlandarmer Sizilianer dagegen r kann das, 5:- >- ;: % ,_: " " ; " , " Warum kann dasCete armer Chinese nidte? " , fragte: meine Mutter, "Schön", sägte ich "Ich könnte mir denken, daÄ sich eihe Frau mit einem armen Landstre icfier, der , T ; anstsatt:Skilianer za seia — ein Chinese ist, aicht einlassenürde " , : ; Meine Mttet machte ein finsteres Gesicht "I<h gJaüd>e tvicht, 4agtesie "Siehst du?" rief ich aus "Ein armer Chinese; ist ärmer als alle anderen. Was denkst da von ihm?" :- " Meine Mutter war ärgerlich : "Zum Teufel mit dem Chinesen sagte sie. Uric! ich rief aus: Siehst da? Er &tärmer als alle Araaen> Und dw schickst ihn iztan- Teufel. Und xwrm du lilio aüm Teufel geschickt hast Und du ihn dir jetzt vorstellst, so atan in der Welt, ohne Hoffnung d" zwpi t"%ufel gesAickt, scheint s dir dann nicht, "daßer mehr Mensch ist, mehr mensch- : Jichel Geschlecht als alfe?" ; Meine r Mutter sah mich immer noch ärgerlich an "Der Chinese?" sagte sie. "Der Chinese!" sagte ich "Öder auch der arme Sizälfaner, der krank im Bett liegt, wie" die, Jenen du die Injektionen gibst Ist er nicht mehr Mensch. und mehr menschliches Geschlecht, er?" , vEr?" sagte meine Mütter : fyi" t sagte ich, ,, , , Und sieine Mutter fragte: ; Mehr als wer?" Icferaöswortete: jMehr äk die anderen. Er, der ; krank- ist. Er(leidet!" : , "Er leidet?" rief meine Matter aus. Das ist die Krankheit!" ; :