Tri Brlafi Jei FB v. 18. 4? (St. ZBl! 47 S. 21l) t die bisher geltende rolle Abzugsfähigkeit der Vermögeasteuer als Sonderausgabe bei der EinkofljHiensteaerberechjJting taten eingefeänkt WOK E, daß die VeraSgentteu ROT noch üa Rahmen de § 10 Abs. 2 ZU. 3 iStG abgezogen werden darf, d k im Rafemert isjes Höchst%etrages yoa je 300 RM für des Steuerpflichtigen und fede weitere Person der VeranlsgangSigeineint dftIfesai; tat ich die"britiecb e Zone der, Praxis def anderen Zonen angeschlossen. So begrüßenswert jede interzonale VereinheMiebimg der Steuetpraaris odt sein mag, o konse<pejt£ flskaiiscri gesehes — diese Regeltiag auch eisciseint, so bedenklich ist sie unter allgemeinen volkWirtsehaftBdbf Aspekten irfarä:te s&ea tie tech dar" KRG Ni. XIIT verfügte >drastkdie Heiau&etzptg 4er Steuersätze auf das Doppelte bis F&sffada <äes bisherigen einheitlidien Steuersatzes, eo verursacht mmmehr &e mit Wfrlojag Vom K 1. 47 wrbeteBe veile Absugsflhigkeit der Venn8geteui bei der liakagSBenstetter erastliefee BBErti bigua£ in Kretern der Wirfeebsft , Das KRG XM waAte Steacqätze der rwÜiBttB öesorgsketregendes Höfce, die i Verein mit- dem gleichzeitigen Wegfall ckr familieifretfwtre zu einer enormen VernsögeBsreaerbeiststasg fährten; IB 4e Pssxfe weaigö te fentkefjei) Zone wände jdodi ein gewisse Mü& nm4 äadordt enielt, &I Ke Verraöfensteuer ia den Kreis öeroIl abztigslälrigeH Soa&rstKgabeß aufgenommen vrar<k" Darait wwck via Teil te Steaer rf des fokss zarickgewäfet nd bis B sine gewissen Grade gewäbrielsietdsiS i aai kufendes BaküBitot Hoch" bestrittea werden konnte. Aber sndb hier ergaben sich bereits aahlreiehe ISlie, in denen weder die Einkünfte im allgemeinen nodä die Vermögensertrsge in "besonderen zur Dedoing det ragsa!ayIngigen Verßgensteaer ausieiditn, wo also mnitte&ar o<ier aeb BtitteSbar (bei einem- am. LebensaQteAalt raeftr trageadW EtokoSBeaswert> die Vefz angeseart werden im&te.

Der Wegfall ir- AliOTgsflliigkdt det Vermägaden Gefahren. Emkotnnjeaseluer und VenRÖgeatener stehen jetzt selbständig ad ohne ~beeiaflusseacte Beziehung nebeneinaaclei. Daran ändert Bei. 4ie Ta |ache jcfit viel iaS die Vermögenteuer im RanmeneiBe Höefestbettages von 300 RM Soncferaösgaben uad rfe vor alöBgsfaliig bleibt. Dean die geringe Hohe dieses Betrages nimmt der Absagsflhigkeit im Hinblick auf die enormen, zttdem mJcfe gestaffelten Steaersltte jede fäElWe Bedtitag für fen wiftsebaffliefe und damit atidi steuerlich erhebfidben Teil der Seuerpflicatigea, deren Vermögen ia, im allgemeineri kein lediglich in der rein persönlidbes- Sphäre reheödes "Privatvermögen" ist sonders das voUcswrrtschaWicferelevante ßement der Verftiogensswbstanz der Wirtschaft darstellt. Und auch bei dem sonstiges, dem eigentliche "Privatvermögen" Jadf nicht übersehen werden, daß es- mindestens mittelbar ebenfalfe Kapitalsubstani unsere WMtschafrskben darsteöt. Mjttelba? ; oder namittelbar Hjüade also alles Vermögen iu eines umrassenden (hier oichf teaertechniscB 20 BetmeädeD) Begriff dfJK BetrtebsTerrnögeas eia.

Die NfcBtabzogsfähigkeit der Venaögensteaer bei den gegen wärtigeu Steuersätzen bewirkt nun eine Lage, bei der nicht bestritten werde kann, daß sie weder aus den Einkauften, gesdmeige "denn ras den Verraögeaseträgen bezahlt werde kann, dafl sie afeo bei dem dadurch notwendiges Rlekgriff auf das Stewerobjekt das Vermögeo selbst, ein echte Vermögensabgabe geworden ist, die zwangsläufig ZUM Abbau der Substanz führen muß. Dabei spielt eine fördernde Rolle die Tatsache, daß gegenwärtig und wahisdwänUdh auf weitere Sicht groöe Vermögensteile völii? oder im wesentlichen eraaglos sind und die gewaltig erhöht Einkornmensteaer vorhandene Erträge mit eiakommeRniveHierender. Tendenz wegsteuert Folgende Beispfele äB abgerundeter Zahlen) Mögen das bfr; leuchten l® keinem dieser Fälle verbleibt ein EinieiomensresJ für den Lebensuaterfialt. Dieser m8 xasitilich! ebenfalls der Substanz eataoBHaefl wer den. Der eintretende Sübstanzvertost wffd Jahr für Jäh? stärker in Gewicht fallen, da dk Eigenart der Vermögenssteuer ak einer Ifii eiae Zeitiaam von gewöhnlich drei Jahren veranlagten St ar Ä ilhrJiche Berüdsiditigang kr Vermogerassbbstm Im allgemeinen ausscblie&t, dk et ist dreMair laag die gkiÄ Steuer VOB einen sich iäbvlfch dadurch SiHslB schon verringernden Vermögea zuzahlen, wenn nieht aus anderen Gründen zwischenzeitlich die YewBsseteBBgeB einer Neirreranlagtrag geg ebef , ind, B denortigc Ergeb wSre selbst dann bedenklich ; wenn etwa die knienden Hinkünfte eine Aufftllang der entstehenden Yera>ögens!ücke ermögJkken würden, ein feil fedocb, der nach dem Geagten ausgescHossen eischeJnt. Das Ergebnis ist Iso, auf eine kurze Formel gebracht: ine VfmögeiJsstetier cAne tepitalschonende and erha!tnde Tendenz ph ESt ohne fcapitalbildsnde Potenz, gleich" unvenneicHichet SBbstanscnvraad. A a f weite Sicht müssen die Auswirkungen tödlich eia BneWirscrsaft, der es nicht nur mehr gestattet kt, durdi Belass agenjeener Gewinne neues Blut in ihre Adern strörnsn zu lassen, sondern dei kufend das ifbcfe vorhandene BltJt a%ezapft wird, kann kein vdkswirtschaftlieher Aufljaufaktor sein, foodern bleibt eis agoassierender Patient; Darüber ibinaiK maß infolge det aotwendigen Lispt diernng von VermdgeHswerten eine zunehmende Vennögenswredileudernng jriusetzett, die fraglos einer rekonTOleszentea Wirtschaft akbt dienÜA ist. Daß hlieWtcfa mansrel erkennbarer legaler Äösweidiajpglidikeiten der Weg in den steneraiorafeehen Sumpf 4er krintineQen SteuerverkiifzüBg gegangen werden wird, bedarf keiner Erekteniag %asehr.

Es liegt allerdings nahe, ein legales Ausweichen dtordb die Flucht in die Kapitalgesellschaft za erwägen. Denn die Niduabzugsfähigkeit der Vermögenssteuer gilt, wie in ernea jeden Zxveifel usschliefiendeB Erlaß der FISt von J4. 9. 47 klar- gestellt worden ist, nur für die Einkommenstem der natürfichen Pereonen. Ifeberührt bleibt da volle Abzugsfähigkeit der Vermögensteaei bei der Körperschaftsteaer (nidit auch der Gewrbeteuer). Zweifellos liegt hier, rein- äußerlich betrachtet, ein beachtlicher Anreiz zur Umgründung vor, der zur Einsparung von Einkommensteuer im Hinblkk auf die günstigeren Körpeisefaaftsteifereltze ohnehin schon besteht. Aber wäre im wirtschaftlicnen Effekt damit etws gewonnen? Die Frage dürfte zu verneinen sein. Die Beteiligten iaer Kapitalgesellschaft haben ihre Anteile fed wedet Recbtsform im Bereich ihres Privatverünögens ohnehin uodi eiomal der Vermögensteuef z unterwerfen >~Es stellt sich demnach für die Ans Wirkungen der S ftbstanzanzekrung kern allai gewichtiger Unterschied heraas. Der Subsraftzveplustwjrd hier lediglich zui natfirlidien Percos znr&ekverlagert, die ein steuerlich bereits vorbelastetes Vermögen anteilig nochmals zur Versteuerung bringt, wobei der zugelassene 1 Abzug i Ver mögensteuer bei der Körpersclsaftsteuer der Kapitalgesellschaft eine sadilieh gerechtfertigte Milderung darstellt. U. U kann dies ein, lebhaftes Fluktuieren d Effektenmarktes zur Folge haben. da Wertpapiere ond Anteile zu den relativ kich t zu verwertenden Vermögensteilea gehören, auf die iai Zuge der bereits erwähntes Liquidierung von Werten am ehesten zurückgegriffen werden wird. Die hiernach durch die Vermögensteuer einaglischea BesatiKiigszone ausgesprochen hatte, hat es rrasmelir den Anschein, ak wenn in absehbarer Zelt mt einer Erridituag gerechaet werden kanu. Das KoBtrofiratsgesets fefr. 47, da den privaten ¥ereiAsraaggelischaftea jeek Tätigkeit im Aucland utes sagt, bat die Bajs <kr deutschen Afftkcranz wesendieh eingeengt. Nicht nur avis vericfeerKiteebBisdien Gesiefctspunkten, sondern ebenso ns ffekalkchen Irwäguageu- bedauert die deutsche versichenjngswKtschaft diese ;Äuehlturig von iden WeltvesiidseruafSBiIrkten, weil die Versicherung chtrsfe das Angebot einer weltraafesseaden aktives Rficfcireisicfeenaig in der VeigangeBiieit immer u widttfger devisenbringetBc?€r Faktor der Äeutsdiea Zahluiigsbilanz gewesan ist. Die Äbwanckrnng tiefer Vetsidterter aus de Ort, ia Be Westzpacav welche die Verbiaduag jpit ihren GeseBschaftei rerterea hatten, srsä das Vennißtenproblem bereiten den LebeasversJchroagsgesellschaften ernste Sorgen. Es ist jedoch ~etfreicherweise in Modu gerassden wordi, dr allen hemals an Osten, ansässigen Versicherte, Geseflschaften meldeten, einen witp h enden Viticlienragssc!Btz garantiert.

Die iwÜtekte Verteuerung einer großen AncaM TOB Sacbwerten hat sich zu einem schwierigen PrsWem im die Sachversicherung vaA ganz beSonde Ifir die FeuervessicherM ausgewachsen. Die Ckellschaften sölkn einerseits eiaea Versicheruöftschutz gewähren, der einem tatsächlichen Baakostenändex voa 300— 350 v. H gerecht w4 andeKeits dürfen aas preisordneaden Gründen ar die von der Prefebehörde geaehmigten offizfelkn Wlederaufbanpreise angesetzt werden, zu- denen Sachwertes möglich ist. Im Augenblick äind VefEantBangen ia Gange, die hoffentlich bid ein braudibare KompromiSlöaing ergeben.

Dip "Einbruch DiebststalversicbenKig wird äie Unsicherheit der VerrjaltHisse, 4fe zu eHfem ei- heblichen Anstehen der Diebstähle geführt !at, gegenwärtig so geht belastet, dsÖ ich gewisse EiSofiungen der Primiesisätze nicat haben vmeide lassen. Das gleiche gilt füf 4ie Kraföfahjticherunf, ta ckr sich vois allem die überdes Kraftwagenbestandes, die hohen S<und die langwierige firsatztuiaagenehm bemerkbar machen.

Der pawive Kapitalmarkt, der den LebensveisichertKtggesellschaftei keine Mölichkeite ffbt, inre 41tesigen Mittel in rtrklasgigenWertpapieren zinstragend anzulegen hat die GeseBechaftsleitnaerst nach der Konsolidieronf wtseres Geld- tiad Kreditwesens en4güls!g getost werden kann "Von te feeftig n strittenen Sozialversichenmfefefoiw erwartet eile Privatverfiehetung, daß sfe nach demokratischen Grundsätzen erfolgt und daß nicht ohne Befragung der Betroffenen VeKidheften eine inaaBgesneesen AtisdelznWg <les Versichraägszwaages det freiwifigen Versicherung <Sie Grundlage entzieht Ohne Stellungnahme eine Parlamente sollte in dieser wichtigen Frage keine endgültige Entscheidung gefällt werden. Die in der Ostzone gegen die privaten GeseÄhaften getroffenen Maßnahmen <Jk zu einer Enteignung ihrer Vermögenswerte und schließlich m einer völligen Ausschaltu&g geführt haben, werden im Westen bedauert, Zraa versichernngstechnischen Assgleich ier Risiken ist die Tätigkeit in einem möglichst umfassender Raum unerläßlich. So erklärt sidb; daß lüe Versidberung sfeon ihrem Wetn nach grundsätzlich eine gesamtdeutsche Lösung aöer dbweben&B poHtisck? and wtrtschafrtidien Probleme fegr8t H. H. Mohi trerendea Sabstauzverlust erbalten em besondere Gesicht, wenn man sich Vergegenwärtigt da§ cEie dkutscbe Wirtschaft seit Krieg und ZusamHebA ohiwhiB schon unter demharten Gesetz sckweister SubstanzverliMte aus verschiedensten GrüödB steht. Von dem Kriegssachscbackn beiunralisierbaren Forderungen 50 das Reich bis zur Demoatageliste ist insbesondere von der Industrie ein iBstanzfcesseader Weg zurückgelegt worden, & ft schwerlich als wirtscbaftBch vernünftig und tragbar einzusehen, wenn einer Wirtschaft der nunmehr auch im Rahmen cks Marshafl Plans eue InaSgebende Rolle zugedacht ist und die auf lahre hinaus Im buchstäblichen Sinne unser täglich Brot wird schaffen müssen, die hierzu notwendige" Kapitalgrondlage durch offenkundigen Substanz?renehr von de 1 steuerlichen Seite her und damit jede oacbfjalfige Entfaltungsmöglichkeit genommen "vrd. Ein schwacher Trost mag es sein daß wede- za hoffen nodh z erwarten steht, dieser Zustand werde ine baldigst ersehnte, utnfatsende Wirtschaftsrtform überleben , 1 , dwrdb