Von PHcr Cii ri&tian Banniann Die Barbarei hat immer eine Sdiwache Tür dik schonen Künste gehabt. Der Held liebt die Landschaft, die er mit se isem MG bestreicht. Und unvergessen ist das blum%e Rotnerwort des jungen . Mossohni ,üie mm;tten der Schwarzen explodierenden Bomben glichen Rosen die ihre Blatter t n tf alten. E, ist kern Wunder, daß sich die Künstler beeilten mit den Knegsmannern artig zu tun, aber ganz fcchliTOtn war es wenn die Heiden zwei Seelen in ihrer Brust eindeckten wenn da Fiakgesch itz dichtete td die Leier schoß Bei dem Franzosen Rene Quinten — J9?t> ins Deutsche übersetzt — ah das 50 aus : "Der Krieg ist für die Männer das, was das stille Wasser für die Schwäne i<t: er macht ihre Schonhert sichtbar Kampfes ist "eia Rausch gibt Männer, dse auBerhai zu eebranchen sm4- Man , die Helden sein, auch dan denn fern vom Kampf "in| Ins besondere für den die Bilder_flach zeigen mufr, war das das gegebene Thema. Der Held ant dem Spieß, der Held mit dem, Hinterlader, der Held mit dem Degen, der Held mit der Handgranate, Aber wenn das reia Kriegerische nicht mehr variiert werden kann, so kommt gern die zweite Serie der, Held aui der Schule, der HeM im Gescnäftsieben, der Held m der Liebe, der Held im Ha6, der Held, der Held .

Wir erinnern uns noch, mit welchem Erfolg- der Fiftn eine Kombination dieser Elemente rorge- nonunen hat: einst wurde marschiert, gelebt und geliebtv im. Viervierteltakt Und ak dsnn die Pseudoheroenaus der Leinwand heraustraten und im wirklichen Leben ihre Rolle weäterspiclten, da waren wir alie so gut vorbereitet, daß wir kaum etwas merkten Gewiß — hm und wieder wunnatarnofwenoig 1 Heldenepos Berten wir uns aber; da man draußen in <k , Jws auch alles in Ordnung zu finden schien, beuhigten "wir uns damit. Jetzt wissen wir bessef scheid. Jetzt wissenwir, <kß~ die "tiefe Vef , genheit unsere Operettenheldenttims, seine Ischen Ideale tind seine arglistigen Tendenzen jkiicht mit dem beliebten Wort abgetan werden Icönnen: das ist ja nur zur Unterhaltung S Das Rissen wir jetzt, weil wii sehenkönnen, wohin. iws die ganze Dichtung gebracht hat : v Die alten BlW laufen immernoch. Msn niuö lazu in die ProröJ, auf die Dörfer und in die feinen Städte gehen — da kann man eie sehen. Das niuß man gesehen haben! Sie sind, alle, noch %4a: der joviale Regent und- seine, strenge Um gebimg, die weltfremde Prinzefssm mit "dem goldigen. Herren, der irtoderne Sportlehrer, der sie liebt, det Verficht zugunsten des Staates, Schließ lieh trotzdem "das Glück, herbes Gluck im Winkel <fes Throns. Für den König kann man auch einen Obersten oder Generaldirektor" nehmen;"die ProEertionen un< | Ji e Folgerungen Bleiben die gleichen.

Sie verzichtet dann, zugunsten der Armee ödet üer Firma "- Neinf- Ist denn sow as möglich? — rufen die Mitglieder des Schutz- und Tretsbundes sirr Erneuerung der deutschenDemokratie. Jetzt wollen ie- uns noch das bißchen Vergnügen verdächtigen. Bas Volk wi!l ( docjh so etwas sehen Klopft ifen Mitgliedern an den Hut, ad darunter vfird &r Stahlhelm klirren! In den armseligen Doffkinos sitzen die Fluchtteigc und besehen sich den verblaßten SternenHummel von einst, Es geht heldenhaft und edel ynd kerndeutsch zu — wertn auch sum Teil mit Wiener Akzent. Trotzdem lachen einige der Zuttöfer, sie lacheil ah den tragischen, an den heroischen, an den:wehmütigen Stellen. Ganz"umsonst ind die zwölf Jahre nicht gewesen: die Deutschen fedhen, wenn ihnen völkischer Kiiscb im Schlaf?ock vorgesetzt wird. Sie können auch lachen, sie Sieben Xmmd dazu.

Man soll diese alteri Filme itfhig welteKeigen. 1s il t gut, ie vor Augen zu loben, für den fall, laß die neuen ihnen ähneln könnten,