"Tber den Marnjeran Erntebindegärn in derLandKlagen laut geworden. ABein in SchleswigHolstein sind diwerhalb 20000 E Getreide verkirengegangen wie die Land wirtschaftskammer berfdhtete. Die Bemühungen der Industrie, zur Sicherung der Ernte 1943 rechtzeitig für Bindegarn au sorgen, sind bisher ohne Erfolg geblieben. Bindegarn wurde vor em Krieg atisschließbch von der Hartfaserindustrie aus Hartfaserrohstoffen (S:sal und Mtnila ) hergestellt Später mußte man sich mit:" Ersatzgarnen, z. B aus Hanfwerg und Papier, bebelfen. Hartfasern insbesondere die begehrten Sisalfasern sind auf dem Weltmarkt letzt wieder i deutsche Indus; MaSe Devisen bedauerlicher, Verlust von et Einsatz des matischef Knüp , —" gar verzichtet werden muß. Der dadurch verursachte Ausfall "an Getreide ist — tn Dollar gerechnet — m ein Vielfaches höher, als der Devisenaufwand für S ;sa3 sein würde.

Die Kapazität der deutschen Hartfäsetmdustrie , in den Westzonen würde ausreiAen, um die erforderlichen Mengen anzufertigen und gleichzeitig allen anderen dringlichen Anforderungen an Hartfasererzeugnissen zu genügen (Seilgarn und fertige Seile für Bergbau und Industrie, Ein- legegarne für die Drahtseilherstellung, Netzgarne und Tauwerk für Hochseefischerei und Sehffahrtf Kordeln und Bindfäden für Verpackung). Wenn man aber noch länger wartet, H dann wird es für die Ernte 1948 wiederum zuwenig Bmdegarn geben oder man müßte für den doppelten bS dreifachen Dollarbetrag — fertiges Bindegarn aus fleui "Ausland einfuhren, während die deutsehen Betriebe mit ihrer Arbeiterschaft das Nachsehen haben e%s