Moderne französische Plastik zeigt eine Ausstellung vom 8. Januar bis 20. Februar in München. Als Ergänzung zu der im vergangenen Frühjahr gezeigten Ausstellung moderner französischer Malerei gibt diese Schau ein klares Bild von dem hohen Niveau der Bildenden Kunst in Frankreich. – Ölbilder, Gouachen und Zeichnungen von Ernst Wilhelm Nay stellt die Galerie Dr. Werner Rusche in Köln aus

Zur Sicherstellung der Qualität der Filmproduktion ist in Berlin ein künstlerischer Beirat der Defa gebildet worden. Ihm gehören Friedl Behn-Grund, Karl Hans Bergmann, Boris Blacher, Slatan Dudow, Fritz Erpenbeck, Erich Engel, Herbert Ihering, Jenny Jugo, Eberhard Klagemann, Professor Robert Rompe, Gustav v. Wangenheim; Erich Weinert und Günther. Weisenborn an.

Eine Aufteilung von Schülerarbeiten der ORT-Fachschulen (Organisation for Rehabilitation through Training) ist in der Lenbach-Galerie in München eröffnet worden. Die ORT, eine in der ganzen Welt verbreitete, im Jahre 1860 in Petersburg gegründete jüdische Organisation zur handwerklichen und landwirtschaftlichen Ausbildung, hat seit 1945 in der amerikanischen Besatzungzone 60 Fachschulen mit 700 Lehrern und 8500 Schülern eingerichtet. Jüdische verschleppte Personen im Alter von 14 bis 50 Jahren werden hier in allen Zweigen des Handwerks für die Auswanderung nach Palästina vorbereitet.

Jürgen Fehling ist die künstlerische Leitung des Hebbel-Theaters in Berlin übertragen worden. Die Verwaltung der Bühne übernahm Oskar Ingenehl.

Professor Dr. Sauerbruch wurde zum 1. Vorsitzenden der in Berlin gegründeten Wissenschaftlichen Gesellschaft der Chirurgen gewählt.

Die Welturaufführung des norwegisch-französischen Dokumentarfilms „Der Kampf um das Schwerwasser“, der das geglückte alliierte Sprengunternehmen gegen eine der deutschen Atomforschung dienende Schwerwasserfabrik in Norwegen schildert, fand in Oslo statt. An der Aufführung nahm der norwegische König teil.

Eine Subventionierung antikommunistischer Propagandafilme für die amerikanischen Besatzungszonen in Europa durch die amerikanische Regierung schlug der Vorsitzende des Verbandes amerikanischer Filmproduzenten in Washington vor. Wie AEP meldet, erklärte er nach seiner Besprechung mit Präsident Truman, daß die amerikanischen Filmgesellschaften die Kosten allein nicht tragen könnten, da sie bei der Herstellung solcher Filme monatlich 50 000 $ zusetzen müßten.