Wbat chon das Phänomen semer körperlichen Exisrenz, das Spannings volk, Funktionlle seiner Glseder und die m ihnen schlummernden Möglichkeiten der Gebärden und Bewegungen beglückend verspürt. Diese rein vom Menschlichen ausgehende Erfahrung kann der Beginn einer Stufenfolge m der Entwicklung jum Verständnis des Künstlerischen sein, gleichsam als Grunderlebnis, das den Instinkt für das Plastsdhe weckt, ohne den ein Erfassen bildhauerffdier "Gesetze nicht möglich ist. Ist dieser Instinkt aber erst einmal geweckt, so wird der Mensch audh seine Anschauung von der "Wirklichkeit" revidieren und "Sein" und , Schein" unteredsaden lernen. Und schließlich wird der Erkennt nde nnewerden, was der Satz bedeutet, daß die Plastik an Magie verliert, was si an scheinbarer Beseeltheit gewinnt, die doch in den meisten Fällen nur imitative äußere Zutat ist. Zugleich auch we den : diese Erkenntnisse dem Kunstfreund den Weg 2am Verständnis für de Kunst der Primitiven und der frühen Kulturen Ägyptens und Griechenlands machen. Wie sehr aber bedarf der Künstler dieser Erkennenden. Was wäre sein Werk ohne sie! c rei- Auch: Henry Moore, der englische Bildhauer beklagte sich über das mangelnde Kunstverständnis gerade seiner Landsieute, Er Zeigte mir, eine Plastik, die einst im Gar ten eines Lords stand itnd dem Künstler nach dem Tode de Besitzers von dessen Sohn wieder zurückgebracht wurde, Weil sie, seinerMeinung nach, fehl am Platze sei. Jetzt stand sie, dte Zurückgekehrte, im harmonischen Verein zwischen den anderen Statuen, die Moores Werkstatt, sein, Haus und seinen eigenen Garten bevölkerten — eine seltsame Gruppe von zeitlosenGestalten jn der dörflichen Umgebung Von Hertfordshütv "Da waren drei überlebensgroße Frauenfiguren vor dem geflochtenen, Binsehzaun, übergTÜrit vom sommerlich durchsonnten. Laubwerk mächtiger Bäume; v da war ein großer liegender Akt ans bernsfeinbraunem Hornstein vor dem altmewterlidien Goldgrund des sich weit erstreckenden Kornfeldes. Alle diese Plastiken schienen mir erfüllt von jener "Matura mMratts", zugehörig jener anderen Natur, aus der", die Mannigfaltigkeit alles Seienden entsprossen, voll des Eros, mit dem das Besondere sich zu seinem Ursprung, zurücksehnt , Sah man eine solche Gruppe der Arbeiten Moores, o war man erstaunt, so viele Darstellungen von "Liegenden" zu finden Audi er selbst sagte mit nicht unterdrückter Ironie, daß die englische Kunstkritik ihn schon zum Experten für "rediHg figuret" gestempelt habe, Wenn aber dieFormen seiner Plastiken die in die Gestalt des menschliAen Körpers gebrachte Weiterentwicklung der ursprünglichen Natur darstellen, dann erscheint es mir" überzeugend, daß er or allem hegende Wesetj bildete: clesjo inniger scheinen, sie kitteingebettet in dje Formen der sk umgebendenl and, schuft. Und Mpore sagte auch, daß er ein Werk erst, dann als gelungen erachte, weon es die Nähe der Natur vertrüge. Mir fiel dabei ein Ausspruch Goethes ein, der darauf hinweist, daß, "m der. Kunst wi e im Leben kein Abgeschlosssenes beharre- sondern ein Unendliches m Bewegung sei". Und so könnte ich mir denken daß m Henry Moores Gedanken und Vorstellungen die t als "Bildhauer ständig mit sich herumträgt, alles in, die Formenwelt von "rtdmmg fgur" em mündet r .

Walter Erben