ITVie Bewilligung von 100<500 Dollar zur Be Schaffung ausländischer Fachzeitschriften für die deutsche Exporrwirtschaft ist in Hamburg mit einem heiteren und "einem feuchten Auge aufgenommen worden Denn Hamburgs Anteil befrägtnur 3000 Dollar. Diese Aufteilung läßt die besondere auf den Export gerichtete Stellung FJambßrgs unberücksichtigt, da sie scbematisch nach der Bevölkertingszahl erfolgte, Die Kopfquote von zwei Zehntel Doltar Genjs im jähr mag far die Wahrnehmung der Exportinteressen eines bäuerlichen Landes mit großer Flüdidiogsbevölkerung ausreichen Für Hamburg, das alle Kräfte "anspannt, um die Exportfäden zur Welt neu zu knüpfen; erscheint ?ine derartige Quote 2r Eigeninformatiofl wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Eine Verteilung der Beträge etwa an fland der früheren Exportwerte l Kopf wre wphl angemessener.

Eine weitere Benachteiligung sieht die Hamburger Exportwirtschaf 1 1 darin, daß in die Länder 3er britischen Zone rjur Fadizeitsdiriften aus England und den Dominien eingeführt werden dürfen während die Länder der amerikanischen Zone ihr ZeitsdiTiftenmaterial aus der ganzen Welt, mit Am- , Wenn schon die Exportwirtschaft der Doppelzoneeinheitlich erfolgt, so erscheint eine derartige zonale Aufspaltung bei dieser Kleinigkeit recht unve ritärtdlich Da Bremen als amerikanische Enklave in den Genuß der weitergefaßtn Rechte kommt, gerät Hamburg zudem noch im Hintertreffen, weil die Regelung fenea- "echten Zwizcmeageist" verminen läßt, von dem Hamburgs Burgermeister Brauer säe anderem Anlaß in einem Telegramm an jGenera! Clay sprach. Brauer wies damit auf das Mißverhältnis der lebhaften Inanspnwhnahme des Bremer Hafens für dfe Versorgung der amerikanischen Zone mit Überseelieferungen und die weitgehend Beschränkung Hamburgs" auf die Versorgung <k? britischen "Zone hin.

"Seit einem Jajn bemühen wir uns vergebliA, die Einfuhr hei verfügbarer Lebensmittel nach Deutschland durchzuführen", heißt es in einem Schreiben der "schwedischen Import- und ExportAgentur "Gama". Bisher seien alle Angebote abgelehnt worden, obwohl die Preise zum Jeil unter Weltmarktkurl lagen Die sdhwedisdie Fischflott könnte zurzeit mirnoch an zwei Tagen in de Wcxfie uslaufen, da kein Absatzmarkt für denFangübenächtiß besteht- Z. Hunderten von Tonnen habe man die Fisdie wieder ins Meer geworfen. Die Angebote an Deutschland hätten den Transport auf- schwedischen Schiffen und, Lastzügenbis nach Mitteldeutschland hinein umfaßt, fra Mai J947 hätte die Export Agentur angeboten, den, gesamten fohleadin Fettbedarf der britischen Zone u liefern.

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