ausländischen Konzerne erwarben Gerechtsame, uns von den Niederlanden streitig gemacht werden, Außer der Bohrung gibt es auch heute nocB keil strialisiening die Arbeitsbeinguagen der BergMethode, Erdölvorkommen mit Sidwheit nachzu- leute besondersschwer unbefriedigend waren; e, die von der Bergbehörde genehmigt das Feld beherrschen, sind im deutschen Erdölbergsctaiten wertvolle Anregungen. Andererseits" g- nicht, s0- daß eine. Enteigoung zugunsten de wShrleistet der staatlidhe Einfluß den Austausch Staates ungerechtfertigt wäre. A. M. Stahraer TG" nde der zwanziger Jahre gelang e deutschen — Fachleuten, die ergiebigen Ölhorizoate von Nienhagen zu e rbohrett uttd damit eine beachtliche Aufwärtsentwicklung der Erdölprodüktion in Nordwesjtdeutsehland einzuleiten, Große BcWeistufigsfähige Firmen nahmen sich der Ülgewimmng ans und bald zeigte es sich, daß noch zahlreiche Gegenden in Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Schleswig Holstein, von offe"hsiditlich weniger ergiebigen Stredben in Mittel- und Siddeutschland (Thüringen, Baden und Bayern) gaizAbgesehen, ak aussichtsreiche höffige Gebiete anzusprechen sind. Ende 1938 wurden bereits I4~Feldr in Nordwestdeutechland ausgebeutet, und ab Folge der im Kriege stark forcierten Aufschlwßarbeiten stieg diese Zahl bis- heute auf 25. 1940 erreichte die Jahresau&beute mit 1046i45 jt (damals etwa 20 v. H der rumänischen Produktion) eine vorläufigen Höhepunkt, Gegenwärtig beläuft sie sich auf rund 60OOOO t, das ist etwa ein Zehntel des deutschen Verbrauches von I93SJ, Der gegenwärtige, stark gedrosselte Verbrauch der Doppelzone ohne Berlin, beträgt etwa 1 5 Mill t im ahr. Selbst dieser Teilbedarf kann, wenn man die Bedürfnisse der übrigen Zonen unberücksichtigt läßt, aus eigenem nur 40 v. H gedeckt werden Hnfuhren sind afeo- dringend notwendig, besonders enn die gesamte industrielle Produktion gesteige et werden soll. Kostspielige Der Aufstieg der Förderung war nur durch die großen te&nisA wissensAaftlicneR Fortschritte möglich, derem markanteste wohl die Einführung des Retary Boirens" und die methodische Anwendung geopaysika&caer Untersuchungsmetfaoden wären. Sie verringerten das Risiko für die Bohruaternehmer wesentlich. Ein großes finanzielles "Wagais blieb dieÖkuche allerdings nach wie vor. Methode, Erdölvorkommen mit Sicferheit nachzuweisen. Djp- modernen Tiefbohrungea, di bis zu Teufen von 3500 bis 400O Metern vordringen, sind teuer. Eine 1000 Metr Bohrung in Norddeutschlaacbkostet etwa 15OOOO bis 200000 RM. Geht es tiefer, so erhöht sieh der Kapitalaufwand progressiv. Bohrungen, die über eine Million verscbingen, sind keine Seltenheiten.

Durch die Funde in Texas, Kalifoniien, Venezuela, Iran, Arabien usw erzielten etaige inter: nationale Gesellschaften hohe Gewinne und ge Die Voraussetzungen für die ölgewianuttg siad im den genannten Ländern zu verschieden, ak daß ;dte_GegfüäzstellBHg der Produktionszahlen alleia ab Kriterium genügt. NidMadestoweniger zeigt sich deutlich, daß die beiden größten ÖHirider m privatwirtschaftlicher Regie, USA und Venezuela, einen stetigen, imponierenden Aufschwung nahmen. Gleiches könnte man von dea an vierter, fünfter", Siebenter uad nennter SteBe steaeftdea ölläadern Iraa, Saucfi Arabifo, Irak und Coluntbien sagen, wenn dort nicht die Transportgelegenheiten denersten schnellen Aufstieg gestoppt und die Förderung auf Jahre begrenzt hätten. Hier wird dte Aufwärtsenrwickittag- erst in den kommenden Ja&ren aadi Fertstefiunf der "großen transarafeschen ÖHeäfioBen srieder sichAaf sein, Ak Gegenbeispiel auf der privafwittschaitlicheB Seite könnte allenfalls Rumänien genannt werden, doch sind die dort wirksamen Berggesetze ein schwerer Hemmschuh für Neuaufschlüsse gewesen. Sowohl in RuSkad wie aadi in Mexiko, Argenwannen dadurch eltwfrtschartliche Machtstellungen ersten Ranges. Gernessen an>diesen überseeischen Gebieten sind diVnordwestdeutscaen Ölvorkommen jedoch von geringer Ergiebigkeit. Eine Ausnahme- bilden vielfeieht die vor kurzem nah der hollindischen Grenze erschlossenen Felder, die " Moderne wissenschaftliche Methoden Im Gegensatz zur KöKk, deren Vorkommen iij Deutschland seit langem bekannt sind, beruht die Ölgewinnung auf der fortwährenden kostspieligen Erschließung neuer Fejder > Der Kohlenbergbau kann mit dem Abbau großer ,, bekannteFlöze rechnen, die durchweg für viele Jahrzehnte gleichmäßigen Ertrag ferheißen;> dk Lebensdauer der schon nach wenigen Jahre rsohöpft. Darum mußten dk kleineren Ifatetoiehmer in fast allen Ölländern nach und nach das- Feld" größeren kapitalkräftigeren Gesellschaften überlassen. Nur solche Famen, die jahrelange kostspielige Aufschlußarbeiten mit modernen- wissenschaftlichen Methoden durchkälten fesnatfcn, bei denen dann die Fehliavestierngn af deÄ ioeni Gebiet chirdi die Erfeige auf einem anderen ausgeglichen wurden, haiben sich behaupten können. Dabei handelt es sich meist um Gesellschaften, die hauptsächlich das sehr, viel sicherere Geschäft der Raffination betreiben und- allein durch das "Bestreben, in ihrer Rohstoffzufufer in jedem F, alle unabhängig zu sein, dazu veranlaßt wurden, die Ölgewinnung in die Hand zu nehmen. Eine, kleinere Anzahl von Firmen verbindet den Betrieb eigener Ölfelder mit dem Lohnbohrgeschäft, das gleichfalls eine klarere Kalkulationsgrundlage bietet. Die Verhältnisse im Kohlenbergbau haben offenbar von jeher zu Sozialisierungsmaßnahmen gereizt. Nicht nur, daß in der Anfangszeit der Induleute besonderschwer JJnS unbetriedigend waren; dr sichere Gewinn und der, damit verbundene Machtzuwachs- der Zechenbesitzer bei normalen Absatzveihältnissen fielen auch besonders ins Auge. Dagegen liegen in des Erdölgewinnung gänzlich andere Verhältnisse vor.

Die markantesten Beispiele Ifir die Vollsozialiskrung der Erdölgewinnung sind Rußland und Mexiko. Aber auch in Bolivien, Argentinien und! Brasilien ist der Staat alleiniger oder fast einziger Besitzer der ÖMelder <tinien und Bolivien herrschte nach anfänglichen Erfolgen auf Grund der Vorarbeiten privater Pioniere lange Jahre Stillstand. Teilweise Waren sogar Rücksdiritte zu verzeichnen; 1 Rußkaä könnte vor allem auf die Folgen des Krieges hinwisen aber es bleibt die- Tatsache, daß die russische!! Pknziffern niemals erreicht wurden und die Vorhandenen großen Untertagereserven nicht entfeimi In dem amerika tts<hett4Awmafl erschlosseri wttrdetf. Eindeutig zeijthaet ich der Mißerfolg de Veistaatlidhung in Mexiko ah, das seit der vor nfcuft Jahren erfolgten Enteignung der Privatgesellschaften mit dauernden Schwierigkeiten in seiner Ölindustrie kämpft und erst in jüngster Zeit, nach Lockerung" seiner" Einstellung den auslladischen Gesellschaften gegenüi>ei, mit Hilf, von Bohnaatetiaiieti aus den USA wieder vorankömmt.

Staat und Unternehmer Völlige Freizügigkeit der Ölgewinnung kann Bweifellos zu bedenklichen Mißtrauen führen. Es hat sich auch in Deutschland gezeigt, daß der Staat lenkend und kontrollierend eingreifen muß, um Auswüchse im freien Konkurrenzkampf zu Verhüten. Die physikalisch geologischen Bedingungen jeder einzelnen Erdöllagerstätte erfordern behutsame Behaftdlttng, Öllageretitten müssen ak Einheit behandelt und ausgebeutet werden. Eine einheitliche Produktion ist nur möglich, wenn nur eine Gesellschaft oder ein Konsortium von unter sich einigen Gesellschaften die Konzessionen in dem, betreffenden Gebiet besitzen — Früher verfügte urDeutschland jede? Grundbesitzer über die Bodenschätze unter seinem Beste Die Gesellschäften "mußten ihm das Schürfrechf abkaufen. Bei einer Fundböhrung begannen daher sogleich wildeste Spekulationen; Zahlreiche Gesellschaften setzten in unwirtschaftlich dichtem Abstand nebeneinander Bohrungen an, die oftmals dem Nachbarn unter dessen Besitz das Öl fntogen. Diesem Mißstartd fest die Preußische Erddiverordrwng vom 13 Dezember 1934 abgeholfen. In dein Gesetz heißt es wörtlach:, "Die. Aufsuchung md Gewinnung von Erdöl steht allein rEinheitliche Konzessionen Seither wurden nicht allein den Gesellschaftenin staatlichem Besitz, sondern auch den privaten Gesellschaften einheitliche Konzessionen verliehen, die zunächst fünf Jahre laufen. Werden die Konzessionsinhaber fündig, so erhalten sie sogenannte, Gewinnungsfeider für 30 Jahre ver- liehen Dea- Aufschlußarbeiten innerhalb des i°nsgebiete ii jährliche Betriebspläne, einheimische oder ausländische- Privatgesellschaften g1Bergbehörde genehmigt werden müssen Durch da Lagerstättengesetz vom 4. Dezember 1934 wurde dann das gesetzliche Fundament" für Die ausländischen Gesellschaften haben zu normalen Zeiten, die Möglichkeit, sich die neuesten technischen und wissenschaftlichen Fortschritte des Auslandes (die USA sind als größtes Ölland nach wie vor führend a£ diesem Gebiet) nutzbar zu machen; sie geben dadurch den deutschen Gesellstaatlich geologische, und geophysikalteche Borschungen gelegt. Jeder private Unternehmer tnuiJ seine Bohrungen beim Reichsamt für Bodenforschung anmelden und Bohrproben abliefern, Das Reichsamt für Bodenfoischung übernahm damit dte, Aufgabe eingehender Erdolförsdusngea über das ganze Reichsgebiet, deren Ergebnisse auf dem schnellsten Wege der Praxis dienstbar gemach wurden.

Am 1. Dezember 1936wurde das Reichsgeseta zur Erschließung von Bodenschätzen verkündet, auf Grund dessen die Bergbehörde einen Betriebszwatig ausüben kann, wenn die Aufnahme, Fortführung ode r Erweiterung des Betriebes im öffentlichen Interesse liegt.

Wenn sich somit der Staat zwar von dem vollständigen eigenen Betrieb der risikoreichen Erdölgewinnung zurückhielt, so hat er doch das Erdöl se%t bereite "zum Staatseigentum erklärt. Er hat die Vergebung "neuerKonzessionen in der Hand und lenkt und kontrolliert praktisch dk Industrie weitgehend. Durch seine wissenschaftlichen Organe, das Reichsamt jtur Bodenforschung uact das Reichsinstitut für Erdölforschung (Hannover) hat er vor allem darüber hinaus eine fötderode Aufgabe übernommen, deren Früchte der Gesamtwirtschaft zugute kommen Zahlung von Bohldarlehen Weiter wurde durch die Einführung der Reichsbohrdarlehen die Suche nach neuen Ölfeldern lebhaft angeregt. Diese Darlehen, dketwa die Hälfte der Bohjrkosteh ausmachten, wurden an Unternehmer vergeben, die" in aussichtsreichen netien Gebieten Bohrungen abteufen wo llten. Sie mußten im Fall "des Fündigwerdens zurückgezahlt werden. Wenn auch die Rückzahlungen nicht die Höhe der ausgezahlten Darlehen erreichten, so sind doch durch indirekte Einnahmen (Steuern, auf die ne entwickelten ölfelder die Ausgaben des Staates yolfeuf gededft worden Während in den meisten außefdeutschen <M , läniem entweder nur Staategesellschaften oder das Feld beherrschen, sind im deutschen Erdölbergbau alle diese drei Typen vertreten. An der nordwestdeutschen Produktion des Jahres 1947 waren sie folgendermaßen beteiligt: wissenschaftlicher und technische Erfahrungen und die lanehaltung einer einheitlichen Linie bei dea notwendigen Aufschlußarbeiten. Die staatüchea deutschen Erdölgeselkehaften bilden einen wertvollen Teil der Industrie, Ihw Ergebnisse überragen diejenigen der privaten Gesellschaften jedoch