Leonardo da Vinci: Damit nicht das Behagen des Leibes etwa das Gedeihen des Geistes schädige, soll der Maler oder Zeichner einsam sein.

Raffael Santi: Was das Heiraten anbelangt, so erwidere ich Euch, daß ich sehr zufrieden bin und Gott täglich dafür danke, weder diejenige, die ihr mir zuerst geben wolltet, noch irgendeine andere genommen zu haben.

Arnold Böcklin Schopenhauer, glaub ich, sagt mal: wir haben das und das und dann die Familie – nein, die Familie hat uns! Sie legt sich um mich herum, will mich verschlingen.

Wilhelm Leibl: Ja, heiraten und eingeht!

Max Liebermann: Meine Frau verlangt von mir, ich soll zuhause ein Schaf sein und in der Welt ein Löwe.

Wilhelm Busch: Jugend ist relativ. Auch zwischen Weibern und Männern. Mit siebzehn Jahren ist so ein Mädchen fix und fertig für Bett und Ball und wohlgeübt in allen Künsten des Krieges und Friedens, während der gute Jüngling dieses Alters mit der Mappe unterm Arm noch ganz bescheidentlich zur Schule wandelt. Kaum, daß er mit fünfundzwanzig Jahren ein wenig für voll genommen wird. Aber das Auge der ewigen Gerechtigkeit da droben blinzelt scharf. Die eben erwähnte Jungfrau ist nun schon längst aus dem Schneider heraus. Ein Glück, wenn sie noch einen erwischt und in den stand der heiligen Ehe zu sich herniederzieht, Mit fünfzig Jahren kann sie nur noch ausnahmsweise ein Kind kriegen, während der Mann von fünfzig Jahren nur ausnahmsweise keine Kinder mehr machen kann.

Hans Thoma: Liebe Cella! Nimm unsere Liebesgeschichte als eine ernste, ja, ich möchte sagen heilige Sache. Wenn wir beide es tun und es nicht bloß als eine leichtfertige Sache ansehn, so müssen wir glücklich werden. Daran kann uns dann niemand hindern – kein Mensch und keine Not.