Gedicht

Und auf einmal merkst du äußerlich:

Wieviel Kummer zu dir kam,

wieviel Freundschaft leise von dir wich,

alles Lachen von dir nahm.

Fragst verwundert in die Tage,

doch die Tage hallen leer.

Dann verkümmert deine Klage ...

Gedicht

Du fragst niemanden mehr.

Lernst es endlich, dich zu fügen,

von den Sorgen gezähmt.

Willst dich selber nicht belügen

und erstickst es, was dich grämt.

Sinnlos, arm erscheint das Leben dir,

längst zu lang ausgedehnt. – –

Gedicht

Und auf einmal – –: Steht es neben dir,

was? Das, was du so lang ersehnt.

... Was heute mir ins Ohr klingt,

ist nur, was Klage vorbringt.

Und was ich mit Augen seh

an schweigender Not, das tut weh.

Aller Frohsinn in uns ist verreist.

Gedicht

Und nichts geschieht. – Und der Zeiger

kreist.