Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie und Physik, das 1944 in Berlin-Dahlem durch Bomben zerstört worden war, wird auf dem Gelände der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz jetzt neu errichtet.

In Goslar fand eine Tagung evangelischer Publizisten statt, an der Journalisten und Schriftsteller aus allen vier Besatzungszonen und dem Ausland teilnahmen. In Berlin-Spandau wurde eine Kirchbaukonferenz, an der Architekten, Künstler und Theologen aus Berlin und der Ostzone teilnahmen, eröffnet.

Zum Intendanten des Hamburger Schauspielhauses wurde Albert Lippert, der 1945/46 Intendant des Landestheaters in Oldenburg war und 1947 Gastinszenierungen in Karlsruhe und Hannover machte, ernannt.

Leopold Jessnet, der ehemalige Leiter der preußischen Staatstheater, ist in Amerika gestorben,

Jacques Feyder, einer der großen französischen Filmregisseure, ist in der Schweiz gestorben, Feyder hat auch in Deutschland gearbeitet und schuf hier die Filme "Fahrendes Volk" und "Kluge Frauen".

Eine neue Methode zur Herstellung von Farbfilmen wurde von den Brüdern Armand und Lucien Roux in Frankreich entdeckt. Die Erfolge dieses Verfahrens sollen so groß sein, daß der Schriftsteller und Filmproduzent Marcel Pagnol seinen schon fertiggestellten neuesten Schubert-Film "Die schöne Müllerin" noch einmal nach der neuen Methode umarbeiten lassen will.

Zum 100. Todestag Annette von Droste-Hülshoffs wurde Gertrud von le Fort und Reinhold Schneider der Badische Staatspreis für Dichtung verliehen.

In New York, Cleveland und Washington kam es anläßlich der Aufführung des antisowjetischen Films "Der eiserne Vorhang" zu Protestkundgebungen. Das Publikum opponierte lebhaft gegen einen Film, der nur einer neuen Kriegspsychose diene.