In Recklinghausen wurden die Ruhrfestspiele 1948, an denen das Deutsche Schauspielhaus, die Staatsoper und das Thalia-Theater, Hamburg,sowie die Städtischen Bühnen Köln teilnehmen, mit einer Rede des Kultusministers von Nordrhein-Westfalen, Frau Christine Teusch, eröffnet.

Über 2000 Ärzte aus allen vier Zonen traten sich in Karlsruhe zu einem Internisten- und Röntgenologenkongreß. Während auf der Internistentagung hauptsächlich Vorträge und Diskussionen über die Viruserkrankungen und die Pathologie der Blutfarbstoffe gehalten wurden, behandelten die Röntgenologen die Bekämpfung von Tumoren und Karzinomen durch Strahlentherapie.

In Rom fand zum ersten Male nach dem Krieg wieder die große Ausstellung zeitgenössischer italienischer Kunstwerke statt, die unter dem Namen "Quadriennale" schon seit langem zu den festen Einrichtungen des italienischen Kulturlebens zählt.

Die Liliencron-Gesellschaft verlieh ihren Jahrespreis für Lyrik zum ersten Male. Preisträgerin wurde Dagmar Nick für ihren Gedichtband "Märtyrer" (Drei-Fichten-Verlag, München).

Louis Lumiere, der vor 50 Jahren mit seinem Bruder Auguste den ersten Kinematographen konstruierte, ist im Alter von 84 Jahren in Bandol (Südfrankreich) gestorben.

Der 84jährige Komponist Richard Strauß, der sich zur Zeit in der Schweiz aufhält, wurde von der Spruchkammer in Garmisch-Partenkirchen entnazifiziert und in die Kategorie der "Nichtbelasteten" eingestuft.

Der amerikanische Volksliedersänger Tom Scott, der als zweiter amerikanischer Künstler nach der Geigerin Patricia Travers im kulturellen Austauschprogramm nach Deutschland kam, begann seine Vortragsreise in Stuttgart.