Auf der Badischen Industrie- und Gewerbe-Ausstellung "Biga" in Freiburg wurden Exportgeschäfte für 3,5 Mill. DM abgeschlossen. Das Hauptinteresse des Auslandes galt Rundfunks geraten, Plattenspielern, Dynamos, Uhren und künstlichen Zähnen.

Vom Leipziger Messeamt wurden die vorläufigen Ergebnisse der Herbstmesse für Exportabschlüsse mit 5,6 Mill. $ (1947 etwa 15,5 Mill. $) und für Interzonenabschlüsse mit 14,2 Mill. West-DM (1947: 104 Mill. RM) angegeben. Die Niederlande, Dänemark und die Schweiz stehen vor Norwegen, Österreich, Bulgarien und u. a. Finnland im Vordergrund als Haupteinkaufsländer.

Auf der St.-Eriks-Messe in Stockholm haben nach Mitteilung der JEIA die deutschen Aussteller Exportverträge in Höhe von rund 3,47 Mill. $ abgeschlossen. An der Spitze stehen Verkaufe in Haushaltsporzellan, es folgen Maschinen, Lederwaren, optische Geräte, Schmuckwaren und Fahrzeuge.

Im Rahmen der Utrechter Herbstmesse wurden durch holländische Vertretungen die Erzeugnisse von 45 deutschen Firmen ausgestellt.

Auf der am 19. September beginnenden Kölner Herbstmesse werden unter 700 Ausstellern erstmalig auch wieder holländische, belgische und luxemburgische Aussteller vertreten sein.

Der Handelsvertrag zwischen der Doppelzone und den Niederlanden sieht u. a. die Lieferung von Blumenzwiebeln, Treibhaus- und Baumschulpflanzen im Wert von 1 Mill. Gulden vor.

Für den deutschen Inlandsmarkt werden hochwertige Kammgarnstoffe in absehbarer Zeit noch nicht geliefert, werden können. Sie sollen den Export vorbehalten bleiben.