Die Vorlesungen an der in den Westsektoren gelegenen freien Universität Berlin sollen am 1. November beginnen. Von den 4000 Bewerbern werden etwa 1500 bis 2000 immatrikuliert werden können.

Im Charlottenburger Schloß wurde durch Professor Edwin Rendslob die Ausstellung "Fünf Generationen" eröffnet. Sie zeigt Gemälde und Plastiken von der Goethezeit bis zur Gegenwart, darunter Werke von Schadow, Caspar David Friedrich, Theodor Hosemann, Menzel, Hans Thoma, Max Slevogt, Kirchner, Nolde, Ernst Barlach, Renée Sintenis und Käthe Kollwitz. Veranstalter der Ausstellung sind die Berliner Zeitungen "Tagesspiegel" und "Telegraf".

Die "Planck-Medaille", eine der größten wissenschaftlichen Auszeichnungen, verlieh die Deutsche Physikalische Gesellschaft anläßlich ihrer Tagung in Clausthal (Harz) dem deutschen Physiker Max Born. Born war bis 1933 Professor für theoretische Physik in Göttingen und lehrt seitdem in Edinburg, Er arbeitete vor allem auf dem Gebiet der Kristallographie.

Der Kölner Bakteriologe Professor Dr. Leupold, glaubt auf Grund langjähriger Versuche die Ursachen der Krebskrankheit erkannt zu haben, und hofft, in Zukunft die an Krebs Erkrankten in den meisten Fällen heilen zu können. Professor Leupold geht, im Gegensatz zur bisherigen operativen Krebsbehandlung von der Einsicht aus, daß die Krebskrankheit den gesamten Organismus in Mitleidenschaft ziehe.

William Shakespeares "Zwei, Herren aus Verona" wurde zum neuen Spielzeitbeginn in Düsseldorf unter der Regie von Gustaf Gründgens ein großer Erfolg.

"Eins – zwei – drei Corona!" – ein neuer Film der Defa unter der Regie von Hans Müller, wurde im Berliner Filmtheater Babylon uraufgeführt. Die Hauptrollen sind mit Eva Ingeborg Scholz, Lutz Moik, Herbert Hübner und Hans Leibelt besetzt. Das Drehbuch schrieb Arthur Kuhnert.

Den Düsseldorfer Cornelius-Preis für Plastik und Malerei, der zum ersten Male seit dem Kriege wieder verliehen wurde, einhielten die Maler Arthur Erdle und Hubert Berke, sowie die Bildhauer Jupp Rübsam und Rudolf Agricola.