Die Meistbegünstigungsklausel für Westdeutschland haben anerkannt: Belgien, Brasilien, Ceylon, Frankreich, Großbritannien, Indien, Kanada, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Pakistan und die USA.

Der gegenwärtige Umfang der deutschen Ausfuhr läßt bei der JEIA keine Devisenschwierigkeiten aufkommen. Die Einfuhrbedürfnisse an Baumwolle, Häuten und Tabak können daher, voll gedeckt werden.

Der Generaldirektor der JEIA erklärte, daß die JEIA keine Ausfuhrverträge genehmigen werde, die die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmer im Auslande beeinträchtigen.

72 Firmen in Spanien, Schweden, der Schweiz und Portugal, die bisher auf der schwarzen Liste standen, wurden gestrichen und können in Zukunft wieder mit deutschen Firmen in Geschäftsverbindung, stehen.

Aus Preisgründen machte das Zweimächtekontrollamt von dem Angebot des Welternährungsrates, 5 000 t Rohkakao an die Doppelzone zu liefern, keinen Gebrauch.

Zu einer Festsetzung des Termins des Zusammenschlusses von JEIA und OFFICOMEX ist es bisher noch immer nicht gekommen, obwohl seit längerer Zeit Verhandlungen stattfinden. Seitens des französischen Außenministeriums wurde erklärt, daß die wirtschaftliche Vereinigung der französischen Zone mit der Doppelzone im Oktober erfolgen solle.

Der Verwaltungsrat. billigte einen Vorschlag der Verwaltung für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten für Preiserhöhungen für Brot und Fleisch. – Eine Gesetzesvorlage über die Aufhebung des Lohnstopps in der Doppelzone wurde vom Verwaltungsrat verabschiedet. Zunächst sollen die bisherigen Löhne als Mindestlöhne weitergelten. – Ferner billigte, der Verwaltungsrat den gemeinsamen Vorschlag über die Behandlung der Festkonten, der zwischen Vertretern des Verwaltungsrates, des Länderrates, des Wirtschaftsrates und der Bank deutscher Länder abgesprochen worden war. Er sieht die weitere Blockierung und eine Verzinsung mit 2,5 v. H. vor.