Die zugeteilten ERP-Mittel seit Beginn des Marshall-Planes belaufen sich auf 2,05 Mrd. $, nachdem weitere 30,6 Mill. $ für die Doppelzone und sieben europäische Staaten bereitgestellt wurden.

Rund 12 v. H. der im Rahmen des Marshall-Planes genehmigten Käufe von April bis Ende August 1948 wurden in Marshall-Plan-Ländern selbst vorgenommen.

Die Ost-West-Handelskonferenz der Vereinten Nationen in Genf beschloß die Einsetzung eines Sonderausschusses zur Förderung des Handels und der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen allen europäischen Ländern.

1948/49 wird nach einem Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums die Baumwollversorgung voraussichtlich zum erstenmal seit 1944/45 des Weltbedarf übersteigen.

Das neue Abkommen zwischen der Sowjetunion und Ungarn, das bis Ende 1949 läuft, sieht gegenüber dem Vorjahre den dreifachen Warenaustausch vor.

Das neue Handelsabkommen zwischen der Tschechoslowakei und der Sowjetunion soll eines Warenaustausch von 18 Mrd. Kronen erreichen.

Das Jedermann-Programm, das in serienmäßig gelenkter Produktion billige Waren des täglichen lebensnotwendigen Bedarfs auf den Markt bringen wird, soll bereits Mitte November anlaufen.