Präsident Truman billigte, das vom VerteidigungsministerForrestal vorbereitete militärische Unterstützungsprogramm für die westeuropäischen Nationen. Vorher hatte der Verteidigungsminister den Kongreß um Genehmigung zur Entsendung von Militärmissionen, wo immer dies den amerikanischen Interessen nutzen könnte, ersucht.

Dean Acheson, der Nachfolger Außenminister Marshalls, sagte, er sei fest entschlossen, die „Festigkeit und Kontinuität“ der amerikanischen Außenpolitik zu wahren. Was die Beziehungen der USA zur Sowjetunion beträfe, so wolle er dem Beispiel Marshalls folgen.

Präsident Truman besuchte den aus seinem Amt scheidenden Außenminister Marshall auf seinem Landsitz in Nordkarolina. Nach einer halbstündigen Unterredung mit Marshall flog Truman wieder nach Washington zurück. Vor seinem Besuch hatte der Präsident erklärt, er wolle sich mit Marshall über verschiedene außenpolitische Fragen beraten.

Der amerikanische Generalstaatsanwalt,Clark, beantragte eine Verschärfung der USA-Spionagegesetze. Die Polizei soll die Genehmigung erhalten, Telefongespräche abzuhören und Telegramme abzufangen.

In einem Kommuniqué über die Besprechungen von Außenminister Schumanmit Außenminister Bevin in London hieß es, die beiden Außenminister hätten Einigung über die Mittel erzielt, mit denen die enge Zusammenarbeit, die in Europa zwischen den beiden Staaten bereits bestehe, auch auf andere Teile der Welt ausgedehnt werden könnte.

In einer Pressekonferenz bestritt Präsident Truman, daß zwischen den USA und Großbritannien als Folge der Entwicklung in Palästina ein gespanntes Verhältnis herrsche.

Die Verteidigungsminister der fünf Brüsseler Mächte traten in Brüssel zu ihrer dritten Konferenz zusammen. Ihre Hauptaufmerksamkeit galt den gemeinsamen Bemühungen, die Verteidigung Westeuropas praktisch sicherzustellen, unterBerücksichtigung der ihnen zur Verfügung stehenden Truppen und Materialstärke.