Hans Pfitzner wurde der Robert Schumann-Preis der Stadt Düsseldorf für das Jahr 1948 zugesprochen. Dr. Hans Georg Fellmann, der auch den Lesern der „Zeit“ bekannte westdeutsche Kunst- und Theaterkritiker, starb am 25. Januar in Essen. Er war vor 1933 lange Jahre hindurch Feuilletonleiter der „Essener Volkszeitung“ und hat sich besonders warmherzig für das moderne Kunstschaffen aller Gebiete eingesetzt. Er erreichte ein Alter von nicht ganz 58 Jahren.

Die erste ,,Friendship-School“, eine deutschenglische Gemeinschaftsschule, wurde in Lüneburg eröffnet.

Mit J. P. Regnards Komödie „Le legataire Universel“ (Der Universalerbe) gastierte die Compagnie Fernand Ledoux – eine Gruppe französischer Schauspieler auf einer Tournee durch Westdeutschland – in den Hamburger Kammerspielen.

Einer der größten Lehrbuchverlage, B. G. Teubner in Leipzig, ist durch Verordnung der russischen Militärregierung enteignet worden.

Als Nachfolger des langjährigen, verdienst vollen Intendanten der Bochumer Bühnen, Professor Saladin Schmitt, ist der Schauspieldirektor der Düsseldorfer Städtischen Bühnen, Hans. Schalla, verpflichtet worden. Ullrich Erfurth, der bisher als Regisseur in den Hamburger Kammerspielen arbeitete, wird Oberspielleiter der Düsseldorfer Städtischen Bühnen werden.

Den Defa-Film „Die Brücke“, der das Schicksal der Umsiedler zum Thema hat, ist in Berlin uraufgeführt worden. Drehbuch und Regie: Artur Pohl.

Der erste Käthe-Dorsch-Film seit 1945, „Da? Kuckucksei“ mit Ernst Waldow und Hans Holt ist in Wien uraufgeführt worden.