Mit dem wachsenden Interesse des Auslandes an der Normalisierung der deutschen Wirtschaft gewinnt auch die Frankfurter Frühjahrsmesse vom 7. bis 12. April an Bedeutung. Das Ausland ist in diesem Jahre in Frankfurt stärker als zuvor vertreten. Elf Länder haben bisher ihre Zusage abgegeben. Aus Holland, Belgien, Italien kommenrund 160 Ausstellerfirmen, die in ländermäßigen Kollektivschauen ihre Erzeugnisse ausstellen. Die Schweiz wird mit 45 Ausstellern die erste Stelle einnehmen. Einzelfirmen haben sich u. a. aus England, Frankreich und dem Sairgebiet angemeldet.

Die Zahl der deutschen Aussteller hat sich auf über 2400 Firmen erhöht. Damit wird die Herbstmesse um 300 Aussteller übertroffen. Obwohl das Ausstellungsgelände auf 84 000 Quadratmeter erveitert wurde, mußten über 1000 Firmen wegen Platzmangels abgewiesen werden. Mit 400 Ausstellern nimmt die Maschinenbauerzeugung den breitesten Raum ein, dann folgt die Textilwirtschaft mit 200 Firmen. –l.