Seitdem die ostdeutschen Bekleidungszentren, wie Berlin, Stettin und Breslau, weitgehend ausfallen, wurde im Westen, zumal in Köln, eine sehr leistungsfähige Bekleidungsindustrie ausgebaut. Hier macht sich schon heute ein spürbarer Mangel leitender Fachkräfte bemerkbar. Um den Ausbau der Bekleidungsindustrie durch die Heranbildung geeigneter Fachkräfte zu fördern, errichtete man in Köln, eine Frauenfachschule für die Bekleidungsindustrie. Als Abschluß „winkt“ den Frauen, bei denen die modische Gestaltung, der Ausbau von Arbeitsmethoden und eine gewissenhafte Arbeitsplanung herangebildet werden sollen, ein Staatsexamen. Nach bestandener Prüfung werden sie diese Fachschule als „Ingenieurin des Frauenbekleidungsgewerbes“ verlassen, qualifiziert für leitende Stellen in der Bekleidungsindustrie. ww.