Noch im März 1945 in Geiselgasteig gedreht, aber jetzt erst zur Vorführung zugelassen: in den letzten wirren Wochen des Krieges war da eine der leichtesten, gekonntesten Filmkomödien entstanden, die die deutsche Filmgeschichte kennt; Es sind nicht nur drei, wie der Titel sagt, sondern gleich zahllose Verwechslungskomödien, die sich die uralten Lustspielfiguren (Frau zwischen zwei Männern) da vornehmen. Ein Nichts eigentlich, aber mit einer so beschwingten Laune hingestellt, mir solchem Scharm und graziöser Verspieltheit, wie sie sich sonst nur in französischen Filmen von Sascha Guitry oder Pierre Colombier fanden. Hier kann die neue deutsche Filmproduktion einmal lernen, wie man es machen sollte, um leicht und doch nicht billig zu sein.

Der Regisseur Victor Tourjanskij hat den Schwenkmechanismus nirgends überdreht und spürt den Winkelzügen der Herzen nach, die sich das Leben leicht und die Liebe recht schwer zu machen bestrebt sind. Ferdinand Marian zeigt trotz seines dämonischen schwarzen Schnurrbarts ein helles und aufgeräumtes Gemüt – ein Schauspieler von urkomödiantischer Vielseitigkeit –, und Margot Hielscher findet sich – nach „In flagranti“ – mit ihm zu einem wirklich harmonischen Filmpaar zusammen. Das Publikum (Erstaufführung in der „Schauburg“, Karlsruhe) folgte ihrem Liebesdressurakt mit lauter, lautester Begeisterung. U. S. E.