Dr. Julian Huxley, der frühere Generaldirektor der Wissenschafts- und Erziehungsorganisation der Vereinten Nationen, erklärte vor der britischen Kommission der UNESCO, daß eine tägliche Zunahme der Bevölkerung um 57 000 die Welt mit einer Hungersnot bedrohe. Der führende britische Wissenschaftler forderte, es müsse sofort eine Weltkonferenz über dieses Problem einberufen werden. Es müsse etwas Entscheidendes geschehen, eine Verelendung der Menschheit als Folge der Bevölkerungszunahme zu verhüten.

Das Festspielhaus Bayreuth wurde von dem Bayrischen Landesamt für Vermögensverwaltung an Winifred Wagner, Wolfgang und Wieland Wagner übergeben. Vor der Übergabe hatte sich Winifred Wagner offiziell verpflichtet, auf die Leitung und Verwaltung der für 1950 vorgesehenen Bayreuther Festspiele zu verachten.

Die Meisterwerke Europäischer Kunst, die die amerikanische Armee im Jahre 1945 in der Rhön-Ortschaft Merkers aufgefunden hatte und die in verschiedenen amerikanischen Städten ausgestellt wurden, sind für den Rücktransport nach Deutschland im Museum von Toledo (Ohio) vorpackt worden. Die Wanderausstellung ging durch dreizehn Städte, und die Zahl der Besucher betrug 2 304 569.

Der Volkshochschulvorsteher Lars Baekhoy am Kopenhagen macht in der Zeitschrift „Hoejskolebladet“ darauf aufmerksam, daß etwa 20 v. H. der Gesänge im jetzigen dänischen kirchlichen Gesangbuch deutscher Herkunft seien, während nur 2 v. H. von angelsächsischer Seite stammen. Da das Gesangbuch einseitig deutsch orientiert sei, fordert er in der geplanten Neuausgabe, auf die Hälfte der deutschen Lieder zu verzichten und dafür das angelsächsische Element zu verdoppeln.

29 600 Dollar stellte der Oberländer-Trust, eine Vereinigung zur Pflege der kulturellen Beziehungen zwischen Amerika und Deutschland, für die Verwirklichung kultureller Pläne in Deutschland zur Verfügung.

In Luxor ist im Bezirk des Amon-Tempels eine neue Straße mit liegenden Sphinxen entdeckt worden. Die Sphinxe tragen den Kopf des Königs Nektanebis I. (6. Jh. v. Chr.). „Die Ausgrabungen wurden von ägyptischer Seite gemacht.

Druck- und Publikationserlaubnis erteilte die französische Militärregierung für die Werke Ernst Jüngers. Die Bücher Jüngers, erscheinen im Furche-Verlag, Tübingen.

Dr. Fritz Brandt, Senatspräsident i. R., als ausgezeichneter Jurist ebenso angesehen wie als Förderer des Düsseldorfer Musiklebens und Komponist vielfach erfolgreich aufgeführter Werke, starb dieser Tage in Düsseldorf.