Der von der Stadt Köln gestiftete Kunstpreis (10 000 DM) und die Stephan-Lochner-Medaille wurden anläßlich der Kölner Ausstellung „Deutsche Malerei und Plastik der Gegenwart“ zum ersten Male verliehen. Den Kunstpreis erhielt der 1905 in Koblenz geborene Bildhauer Kurt Lehmann. Die Stephan-Lochner-Medaille bekamen der belgische Maler James Ensor, der Maler Emil Nolde und der Bildhauer Gerhard Marcks, der als Lehrer an der Hamburger Landeskunstschule wirkt.

„Faust I“ in Esperanto, in einer zweiten verbesserten Auflage, ist jetzt vom Siegfried-Ziegler-Verlag, München, herausgebracht worden. Das württembergische Kultusministerium hat der Esperantogruppe in Stuttgart aus staatlichen Mitteln zur Förderung der freien Volksbildung einen Geldbetrag zur Verfügung gestellt. – In Berlin wurde kürzlich eine Esperanto-Auskunftsstelle innerhalb der Schulverwaltung eingerichtet.

„Stunde der Entscheidung“ heißt ein Stück von Else Bassermann, das sie für ihren Gatten, Albert Bassermann schrieb und das jetzt in Zürich uraufgeführt wurde. Bassermann, der am 4. August zum erstenmal seit seiner Emigration nach Deutschland kommen wird (er will ein Gastspiel im Hamburger Schauspielhaus geben), spielt darin die Rolle eines Arztes. Regie führte Lucas Ammann.

Eine Sammlung moderner französischer Malerei mit Werken von Cézanne, Picasso, Degas, Gauguin und Renoir aus dem Nachlaß des französischen Kunsthändlers Ambroise Vollard wurde in der Staatsgalerie in Ottawa, wo sie seit 1940 verborgen gehalten war, entdeckt. Die Gemälde, die man vor der deutschen Invasion in Frankreich über Spanien, nach Ottawa gebracht hatte, sollen jetzt den Erben Vollards zurückgegeben werden.

Von dem Buch „Leben Jesu“ des Amerikaner Fulton Oursler wurden in zwei Monaten 150 000 Exemplare verkauft.