Im Juni wird eine pakistanische Handelsdelegation in Deutschland eintreffen, um die Möglichkeiten der Erweiterung der Handelsbeziehungen mit Deutschland zu untersuchen. Pakistan hat es sich zum Ziel gesetzt, Handelsabkommen mit den Westzonen und zugleich mit der sowjetisch besetzten Zone abzuschließen, um seinen sehr umfangreichen Bedarf an Fertigwaren zu decken.

Deutsche Waren haben in Pakistan von jeher einen guten Ruf. Sie sind auch nach dem Kriege wieder gefragt. Starkes Interesse besteht für deutsche Haushalt-, Glas- und Emaillewaren, für Thermometer, Brillengläser, Brillenfassungen, chirurgische und wissenschaftliche Instrumente, Photoapparate, optische Geräte, zahnärztliche Artikel, Chemikalien, pharmazeutische Artikel, Uhren, Schmuckwaren, Spielwaren, Rundfunkgeräte, Elektroartikel, Werkzeuge, Eisen- und Stahlwaren, Fahrrad- und Kraftfahrzeugersatzteile, Holzsägen, Maschinen (Schreib- und Nähmaschinen sowie landwirtschaftliche Maschinen), Kühlanlagen Baumaterialien, Musikinstrumente, Schuhmaterialien, Textilien und Garne.

Deutsche Firmen, die ihre Geschäftsverbindungen mit Pakistan ausbauen mochten oder neue Verbindungen aufnehmen wollen, können nähere Einzelheiten vom „Pakistan Information Service“, Berlin-Friedenau, Grazer Platz 23, erhalten.

-zke.