„Sieh mal an, du Hasenfuß! Plötzlich bin ich wieder gut genug für dich“, lacht sie. „Ein ganzes Jahr hast du dich nicht blicken lassen! Jetzt brauchst du mich wieder ...“

„Die Zeit ist für Predigten nicht geeignet“, scherzt Wassjukow. „Du bist doch eine aufgeklärte Frau mit mitfühlender Seele. Das Vaterland ist in Gefahr und die Kampfkraft der Männer muß gehoben werden!

„Dir könnte nur noch der Knüppel helfen. Aber du hast Glück! Da hast du eine Kleinigkeit!“ Und die Frau holt unter der Theke einige Päckchen Papyros heraus: „Rakete“, 35 Kopeken für die Packung, III. Sorte.

Wassjukow macht eine saure Miene: „Für wen hältst du mich? Solch ein Zeug kann ein Mann wie ich doch nicht rauchen ...“

„Wirst dich daran gewöhnen müssen, andere gibt es nicht. Übrigens: willst du ausreißen oder bleiben?“

„Aber Gruscha! Bei den Deutschen kann ich doch nicht bleiben.“

„Du läufst so leicht ...“, zetert Gruschenka, „von einer Frau zur anderen, und jetzt sogar von Stadt zu Stadt. Glaubst du, daß deine Genossen besser sind als die neuen Eindringlinge? Ich jedenfalls bleibe hier. Mein Bedarf am Reisen ist gedeckt, mein Lieber. Ich bin schon über manchen Berg gekommen und werde nicht zugrunde gehen. Aber aus Moskau gehe ich nicht fort ...“