Eine Verlautbarung der Heiligen Kongregation des Heiligen Stuhls gab die Exkommunikation „ipso facto“ von Anhängern der „materialistischen antichristlichen Doktrin des Kommunismus“ bekannt. Wie aus dem Vatikan verlautete, richtete sich das Exkommunikationsdekret auch gegen alle diejenigen, die den Kommunismus unterstützen, ohne Mitglieder der KP zu sein.

Im Vatikan ist man überzeugt, der Kommunistischen Partei Italiens mit dem Exkommunikationsdekret einen schweren Schlag versetzt zu haben.

In den katholischen Kirchen der Tschechoslowakei wurde, eine Loyalitätserklärung der katholischen Priester verlesen, in der sie ihre Anhänglichkeit an den Vatikan und ihre Bischöfe betonen und trotz aller Drohungen der staatlich geförderten „katholischen Aktion“ jede Anerkennung versagen.

Der Vorstand der Westzonen-KPD bezeichnete das Dekret des Papstes als eine der schwerstwiegenden Verfolgungsmaßnahmen in der Geschichte des Papsttums.

40 000 Katholiken aus Berlin, Brandenburg und Pommern hörten auf dem Reichssportfeld eine Radioansprache Papst Pius XII. an die Berliner, in der er sie zur Festigkeit gegenüber jeder Gott und die Kirche bekämpfenden Regierung mahnte.

Einem Bericht des Berliner Tag zufolge, ist im Lande Brandenburg eine regelrechte Kirchendemontage nach sowjetischem Beispiel im Gange.

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