Frankreich und England behandeln gegenwärtig die Einbeziehung Deutschlands in das "Internationale Patentamt". Dieses Amt, dem außer Frankreich nur die Benelux-Staaten (Holland, Belgien und Luxemburg) angeschlossen sind, wurde 1945 auf französische Initiative hin in Den Haag gegründet. Die Bemühungen Frankreichs, das Amt durch die Teilnahme Deutschlands zu einer westeuropäischen Patentschutzvertretung auszubauen, scheiterten bisher an der reservierten Haltung Englands, das dem Patentamt his heute noch nicht beigetreten ist.

In der Frankfurter Paulskirche hielt Thomas Mann eine Rede zu der in vier Wochen stattfindenden Goethe-Feier. Aus dem Kreise der geladenen Gäste war eine Reihe von Vertretern des politischen, kulturellen und kirchlichen Lebens ferngeblieben. Der greise Schriftsteller erhielt stürmischen Beifall.

Am Gedenktag des Heiligen Liborius, den Paderborn zugleich mit dem Gedächtnis an die vor 1150 Jahren erfolgte Zusammenkunft Leos III. und Karls des Großen an den Paderquellen feierte, sandte der Papst eine Botschaft an die westfälische Erzdiözese: "Die Gedächtnisfeier möge den heute in Kirche und Staat Verantwortlichen ein Ansporn sein, dem Geist und Frieden Christi den Weg in die Familie und Schule, in die sozialen Ordnungen und das Staats- und Völkerleben zu ebnen."

Ein Mindszenty-Film, der das Leben und Wirken des ungarischen Kardinals, der im Dezember 1948 von der kommunistischen ungarischen Regierung zu lebenslänglicher Gefängnisstrafe verurteilt wurde, zum Thema hat, ist in Rom fertiggestellt worden. Der Film wird in italienischer, französischer, englischer, spanischer und deutscher Sprache vertrieben.

Hilde Krahl wurde auf den Filmfestspielen in Locarno für ihre Darstellung der Anna in dem Film "Liebe 47" mit dem Preis für die beste darstellerische Leistung ausgezeichnet.

Zwei Neger – Prof. Dr. W. Hinton und Prof. Dr. G. Reading – wurden an den amerikanischen Universitäten Harvard und Brow auf die Lehrstühle für englische Literaturgeschichte und Biologie berufen.

Die letzten Lebenstage Hitlers will der österreichische Filmregisseur G. W. Pabst unter dem Titel "Der letzte Akt" verfilmen.