Deutsche und ausländische Geschäftsleute sitzen in Frankfurt montags . und donnerstags an einem Tisch und bieten sich ihre Waren an. Auf diesen Gedanken kam die Industrie- und Handelskammer Frankfurt, als sie erkannte, daß der persönliche Kontakt zwischen den Geschäftspartnern des In- und Auslandes der kürzere und der bessere Weg sei, um Warengeschäfte abzuschließen. In der Tat: die Import-Export-Börse Ist ein wesentlicher Schritt zum erfolgreichen Warenhandelsverkehr. Die ersten Ausländersprechtage ließen die notwendige Handelsfreudigkeit auf beiden Seiten eindeutig erkennen. Von den 180 Geschäftsleuten waren rund 20 Vertreter ausländischer Exportfirmen aus den USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweden, Brasilien, der-Türkei, der Schweiz und den Beneluxländern. Oft gesehen wird auch die DWK der Ostzone.

Das deutsche Angebot bezieht sich hauptsächlich auf Maschinen und Maschinenteile aller Art, während die ausländischen Exporteure Pflanzenöle, Kakao, Schokolade, Leder, Stoffe, Uhren und Chemie-Rohstoffe einzuführen wünschen. Von deutscher wie von ausländischer Seite wird diese direkte Aussprache lebhaft begrüßt und als eine wesentliche Erleichterung in der Abwicklung des Import-Export-Geschäftes gewertet. –l.