Die Umwertung der bisher bei den Geld- und Kreditinstituten in der sowjetischen Besatzungszone und in Berlin gesperrten Guthaben und Spareinlagen aus der Zeit vor dem 9. Mai 1945 läuft jetzt im Verhältnis 10:1 an. Für die umgewerteten Beträge wird eine Altguthaben-Ablösungsanleihe ausgegeben, die mit 3 v. H. ab 1. Januar 1949 verzinst und in 25-gleichen Jahresraten ab Januar 1959 getilgt wird. Falls die Kontenblätter bei den Banken und Sparkassen in Verlust geraten sind, erfolgt die Umwertung nur, wenn Sparkassenbücher vorgelegt werden. Guthaben von Einwohnern der Westzonen. bleiben nach der Umwertung bis zum Erlaß weiterer Bestimmungen noch gesperrt. Guthaben über 3000 RM unterliegen einer Nachprüfung. Bewohner der westlichen Besatzungszonen müssen. die Umwertungsanträge bis zum 31. Dezember 1950 bei der "Banken-Kommission", Berlin W 8, Taubenstr. 26, stellen. Für die Umwertung werden keine Gebühren erhoben. we.