Den 90, Geburtstag Knut Hamsuns vermerkte die norwegische Presse nur in kurzen Notizen. Lediglich im „Arbeiterbladet“ nimmt der Schriftsteller Arve Moen im Leitartikel zu Hamsun Stellung und behauptet, daß „die Ungeheuerlichkeiten“, die Hamsun während der deutschen Besetzung getan habe, „für immer an seinem Namen klebenbleiben“ würden. Nach diesen Ausführungen empfiehlt Moen jedoch Nachsicht „am Verrat eines alten Mannes“ zu üben, und „die große und wunderbare Welt, die seine Bücher enthalten“, zu schützen.

Der sowjetische Film „Die Schlacht von Stalingrad“ wurde auf den Marienbader Festspielen mit dem „großen Preis für den besten Film“ ausgezeichnet. Den „Friedenspreis“ erhielt der sowjetische Film „Begegnung an der Elbe“ (siehe „Die Zeit“ vom 14. Juli 1949).

Der Vorsitzende des Presserats für die britische Zone, Emil Groß, macht darauf aufmerksam, daß in seinem Artikel „Zur Situation der Zeitungsverlage“ (siehe „Die Zeit“ vom 28. Juli 1949) die Ausführungen über Neuerscheinungen von den Planern neuer Zeitungen mißverstanden worden sind; an Stelle von „Zu diesem Termin (gemeint ist der 1. September) muß es richtig „nach diesem Termin“ heißen.

„Begegnung mit Werther“, ein Nova-Film nach Goethes Roman „Die Leiden des jungen Werther“, wurde in Bielefeld uraufgeführt.