Der gute Aschim kam jedoch nicht so leicht davon, einige Wochen später wurde er erneut vorgenommen und kehrte leichenblaß und zitternd in die Zelle zurück. Dieses Mal war er geschlagen worden, weil sein Geständnis erlogen war.

„Bürger Untersuchungsrichter“, flehte Aschim, „Sie haben mir doch selbst die Geschichte von Hitler Mussolini erzählt. Ich wußte ja gar nicht, was das für Genossen sind.“

„Du hast mir mit deinem Hitler Mussolini nur Unannehmlichkeiten gemacht“, unterbrach ihn der NKWDist, „du dummes Viehstück, du iranischer Esel!“

Aschim war mit allem einverstanden.

„Weil du eben ein iranischer Esel bist, hättest du von Hitler Mussolini das Maul halten sollen. Hier unterschreib, daß du den iranischen Zaren verherrlicht hast!“

„Jawohl, Bürger Untersuchungsrichter. Ich habe den iranischen Zaren verherrlicht. Das ist ein prächtiger Mensch!“

Aschim unterschrieb auch die Sache mit dem Schah von Persien und wurde zu fünf Jahren Konzentrationslager verurteilt.