äs am 30. Juni abgelaufene Hande sabkommen zwischen den Westzonen und der Türkei hat die Erwartungen der türkischen Wirtschaftskreise nicht erfüllen können. Villeicht waren die Erwartungen aber auch zu hoch gespannt. Mit Aufmerksamkeit sieht man daher jetzt den Auswirkungen des neuen Abkommeis entgegen, das für die Zeit bis zum 30. Juli 1950 türkische Ausfuhren im Werte von 50 3 Mill f und westdeutsche Ausfuhren im Werte von 48 3 Mill $ vorsieht.

Auch diesmal hat Ankara für das wichtigste türkische Exportprodukt, den Tabak, die notwendige Bevorzugung gefordert: er ist in dem neuen Abkommen mit einem Wert von 15 Mill $ vertreten. Es folgen dann: Rohbaumwolle für 8 8 Mill, ölsaaten für 7 Mill, Trockenfrüchte für 5 7 Mill, Hülsenfrüchte für 3 Mill und u a. Metallerze und Metallkonzentrate für 2 2 Mill. Die deutschen Lieferungen umfassen an erster Stelle Maschinen und Baukonstruktiown (9 2 Mill ), Eisen- und Stahlmaterialien (7 6 Mill ), Metall Fertigwaren (5 1 Mill ), Textilien (4 8 Mill ), Chernikaliefl, medizinisck und pharmazeutische Erzeugnisse (5 7 Mill ), Kraftfahrzeuge (5 5 Mill ) und elektrische Ausrüstungen (2 7 Mill $).

Wenn wir auch davon überzeugt sind, daß dieses neue Abkommen die Handelsbeziehung! zwischen Westdeutschland und der Türkei noch