Mitten im Zentrum Düsseldorfs entdeckt ein Kriminalbeamter eines Vormittags plötzlich ein britisches Militärfahrzeug mit der bewußten Nummer. Es ist derselbe Beamte, dem der Raub der 20 000 Lebensmittelkarten zuerst gemeldet worden war; derselbe, der zuerst den Auftrag bekommen hatte, sich dieser geheimnisvollen Sache anzunehmen. Zufall! Wird er es sich aber erlauben können – ein deutscher Beamter – den Fahrer eines englischen Wagens zu verhaften? Da stellt sich heraus –: der Fahrer ist selber ein Deutscher. Aber auf den Mund gefallen ist er nicht. Wie? Er soll an einem bestimmten Morgen unweit einer Tankstelle geparkt haben? Und wenn schon! Weil er damals aufgeregt zu sein schien, soll er jetzt verhört werden? Er kann aufgeregt sein, wo und wann es ihm paßt! Überhaupt, er steht im Dienste der Besatzungsmacht, und die deutsche Kriminalpolizei hat sich da nicht dreinzumischen.

Anfrage bei der englischen Behörde, ob der Fahrer vernommen werden dürfe. – Selbstverständlich! Die Behörde ist selber interessiert, den Sachverhalt zu klären. Ein baumlanger Mann von der Militärpolizei erscheint und hört bei der Vernehmung zu. Da stellt sich heraus: der Fahrer kennt die Tankstelle nicht, an der er angeblich parkte, er war nie aufgeregt, er hat "mit der Sache nichts zu tun". Beweis: Er hat an jenem zur Rede stehenden Morgen seinen Wagen einem andern ausgeliehen für kurze Zeit ...

"Für welch kurze Zeit?"

"Für zwanzig Minuten!"

"Ausgeliehen an wen?"

"An einen Freund."

"Aus welchem Grunde?"