Der Britische Hohe Kommissar für Deutschland, Sir Brian Robertson, eröffnete in Hamburg eine Ausstellung britischer Malerei. Es handelt sich um die bedeutendste Sammlung englischer Kunst, die nach dem Krieg in Deutschland gezeigt wurde. (Siehe auch Seite 4 dieser Ausgabe.) Max Brauer und der Direktor der Kunsthalle, Carl Georg Heise, sprachen den Dank der deutschen Öffentlichkeit aus.

Deutsche und Franzosen aus verschiedenen geistigen Berufen fanden sich in Mölln (Schleswig-Holstein) zu einem Gedankenaustausch zusammen. Das Treffen, das vom Landesverband der Volkshochschulen in Schleswig-Holstein veranstaltet wurde, behandelte vor allem das Problem der deutsch-französischen Verständigung. In Vorträgen und Diskussionen wurde die Lage der beiden Länder nach dem zweiten Weltkrieg, die Situation der französischen Widerstandsbewegung während der deutschen Besatzung, soziale Fragen Und kulturpolitische Themen behandelt.

Ein Mikrofilmdienst wird jetzt vom Hamburgischen Welt – Wirtschafts – Archiv herausgegeben. Dadurch ist Wissenschaftlern in Wirtschaft und Technik die Möglichkeit gegeben, auf Anforderung innerhalb von wenigen Tagen Auszüge aus den führenden Fachzeitschriften der Welt zu erhalten. Das Filmmaterial ist so leicht, daß es im Briefumschlag versandt werden kann.

Der Insel-Verlag, der seit 1906 unter der Leitung von Anton Kippenberg steht, feiert im Oktober dieses Jahres sein 50jähriges Bestehen. Der Verlag, dessen Haus in Leipzig während des Krieges zerstört wurde, arbeitet jetzt in Wiesbaden und will zusammen mit Schweizer Verlagen die Schriften Rilkes und die Briefe Jakob Burckhardts erneut veröffentlichen.

Der Georg-Büchner-Preis der Stadt Darmstadt wurde dem Maler Carl Gutschmann verliehen.