Der neue Handelsvertrag zwischen Westdeutschland und Dänemark, der bis zum 31. Juli 1950 Gültigkeit hat, schließt sich den bisherigen liberalisierten Abkommen an. Abgesehen von Fisch, Feld-, Gemüse- und Blumensaaten, Spirituosen und Schokolade wird die Einfuhr dänischer Waren von den bisherigen Westgrenzen befreit. Der deutsche Export sieht Textilien, Eisen- und Stahlwaren, Automobile, Motorräder, Fahrradteile und andere Fertigwaren vor. – Ein ähnliches Abkommen wurde auch mit Schweden getroffen. Damit hat Westdeutschland sieben liberalisierte Handelsverträge abgeschlossen.

In den ersten neun Monaten dieses Jahres belief die deutsche Ausfuhr sich auf 2,7 (1948; 1,1) Mrd. DM. Die Fertigwarenausfuhr erreichte mit 1,3 Mrd. fast 50 v.H. der Gesamtausfuhr. – w.