Ein Studentenaustausch zwischen den Universitäten Leipzig und Göttingen für je ein Semester und ein Dozentenaustausch für Sondervorlesungen wurde, vom Studentenausschuß der Universität Göttingen und dem Leipziger Studentenrat beschlossen.

Professor Hermann Friedmann, Johannes R. Becher und Erich Kästner wurden auf der Münchner Tagung von den Mitgliedern des deutschen PEN-Zentrums zum Vorstand gewählt. Außerdem wurde das deutsche PEN-Zentrum von 20 auf 56 Mitglieder erhöht. Zu den neuen Mitgliedern gehören unter anderen: Stefan Andres, Martin Beheim-Schwarzbach, Emil Belzner, Hanns Braun, Bert Brecht, Alfred Döblin, Kasimir Edschmid, Marie-Luise Kaschnitz, Horst Lange, Hans Leip, Alfred Neumann, Rudolf Pechel, Oda Schäfer, Carl Zuckmayer und Arnold Zweig.

"Endstation Sehnsucht", ein Schauspiel von Tenessee Williams, dem Autor der "Glasmenagerie", gelangte im Züricher Schauspielhaus zur Erstaufführung in deutscher Sprache. Regie führte Heinz Hilpert als Gast.

Die Salzburger Festspiele 1949 endeten mit einem Defizit von eineinhalb Millionen Schilling. In den Spielplan der nächstjährigen Festspiele wird auf Wunsch des verstorbenen Komponisten Richard Strauß dessen Oper, "Capriccio" aufgenommen. Seine Oper "Liebe der Danae" soll dagegen auf ausdrücklichen Wunsch des Verstorbenen erst auf den Festspielen 1951 uraufgeführt werden.

James Ensor, der bekannte belgische Maler und Graphiker, der auch als Schriftsteller und Komponist hervorgetreten ist, starb neunundachtzigjährig am 19. November in Ostende.

Der norwegische Maler Paul Gauguin der Jüngere, ein Enkel des großen französischen Meisters Paul Gauguin, wird der Eröffnung seiner ersten Ausstellung in Deutschland in der Hamburger Galerie Dr. Hauswedell beiwohnen, Später wird die Gaugrin-Ausstellung auch in Düsseldorf, Berlin und München, ferner in Zürich und Amsterdam gezeigt werden.