Viele Jahre hat Peter Martin Lampel im aufgezwungenen Exil in Amerika zugebracht. Nun sprach er von dieser Zeit in Hamburg vor der "Gesellschaft für europäische Zusammenarbeit". Es war schwer zu entscheiden, ob man die Form seines Vortrages – wie ein charmantes geistreiches Geplauder bei einer Tasse Tee mutete es die Zuhörer an – oder den Inhalt – diese scheinbar willkürlich aneinandergereihten stories aus fernen Ländern – mehr bewundern sollte. Aber sicherlich gehörte beides zusammen und aus dieser Einheit entstand ein Bild Amerikas, von den Noten und Sorgen, den Liebhabereien und Angewohnheiten seiner Bewohner besser und farbiger als in manchen Reisebeschreibungen und Reportagen. Lampel, der wie er selbst sagt, als "ambulanter Maler" die Länder des amerikanischen Kontinents durchstreifte, hat mit dem Herzen gesehen und mit dem Herzen wiedererzählt. Und für Herzen ist die Welt immer noch.offen. P. H.