Von G. B. Shaw

Die Prozession, geführt von Akis, tritt aus dem Tempel heraus. Sechs Jünglinge tragen auf ihren Schultern eine mit einer prachtvollen aber leichten Decke verhüllte Bürde. Vor ihnen tragen einige amtliche Mädchen eine neue Tunika, Kannen mit Wasser, silberne durchlöcherte Schüsseln, Tücher und ungeheure Schwämme. Die übrigen tragen Stäbe mit Bändern und streuen Blumen. Die Bürde wird auf den Altar gesetzt und die Decke fortgezogen. Man sieht ein gewaltiges Ei.

Die Alte macht ihre Arme von ihren Kleidern frei und legt in geschäftsmäßiger Weise ihre Säge auf den Altar in die Nähe ihrer Hand:

Ich glaube, ihr sagtet ein Mädchen? Akts. Jawohl.

Der Kleidträger. Es ist eine Schmach, warum können wir nicht mehr Knaben kriegen?

Mehrere Jünglinge protestierend. Durchaus nicht. Mehr Mädchen, wir wollen neue Mädchen.

Die Stimme eines Mädchens aus dem Ei. Laßt mich hinaus, laßt mich hinaus, ich will geboren werden, ich will geboren werden.