Bis zum 4, Januar haben 12 von den 25 entflochtenen NeugeseHschaften der deutschen Eisen- und Stahlindustrie außerordentliche Hauptversammlungen abgehalten und dabei dd Vorsitzer der Aufsichtsräte (oder die stellvertretende Vorsitzer) neu bestimmt. Wir sagen, nicht: "gewählt" —- obwohl dies im Aktiengesetz vor" gesehen ist — weil es sich bei dieser Neukonstituierung der Aufskhtsfäte nicht um eine Wahl durch die eigentlichen Aktionäre handelt, sondern wm einen Vollzug, wie er sich aus den Anordnungen der Militärregierung zwangsweise ergeben hat. Nachdem die jeweils 100 000 DM Aktienkapitalien der Entflochtenen, aus der "Treuhand" der Besatzungsmacht auf cGe deutschen Stahltrewhänder übertragen worden, waren, wurde automatisch die Einfügung der 11 deutschen Treuhänder in die A ufsichtsräte notwendig. Wir haben damit, zumindest in der Eisen- und Stahlindustrie, rstmalig den "aktienrechtlichen Aufsicht über den Vorfnd Geschäftsführung eiries fflehr ™ die °® eT ™ rer InteressenverWUn§ JBBHHHr damit diese Werke unter ?? P Absicht gestellt werden. Diese auch politischer Art, d h. daß in den 2S GeseHschaffc vestitronskapital als o kann man: daran die tauprozesse- von HauptverSammlungen" ablesen. Eines nur stimm ermtitigen<l und beruhigend. Wir haben den Eindruck , daß sich in den verflossenen Monaten das persönliche wie auch das rechtliche Verhältnis zwischen den beiden Kontrahenten — hie Altkonzern, hie Neugesellschaft — nicht unerheb- lieh gebessert hat, so daß man in einigen, Kreren Gedanken erörtert, die zu einer weiteren Befriedung führen können, wobei an eine ersprießliche Regelung z. B der Verfügungsgewalt über das Eigentum und anderes mehr gedacht wird. R,