Präsident Truman befahl, mit der Herstellung der Wasserstoffbombe zu beginnen. In Washington wurde bekanntgegeben, daß die Regierung der Vereinigten Staaten hoffe, diese Bombe bereits im kommenden Jahr erproben zu können.

Die britische Polizei verhaftete den führenden britischen Atomwissenschaftler Fuchs unter dem Verdacht, Atomgeheimnisse an die Sowjetunion weitergegeben zu haben.

Nach zweieinhalbjähriger Arbeit wurde die Katalogisierung der Korrespondenz des verstorbenen Präsidenten F. D. Roosevelt, die über vier Millionen Schriftstücke umfaßt, beendet. 15 v. H. dieses Nachlasses sollen für weitere 25 Jahre unter Verschluß gehalten werden, weil „ihre Veröffentlichung der Sicherheit und dem Wohl der Vereinigten Staaten abträglich oder aber für noch lebende Personen nachteilig“ sein könnte.

Der amerikanische Verteidigungsminister Johnson erklärte in einer öffentlichen Rede: „Wir wollen eine Militärmacht schaffen, die genügen wird, abschreckend auf eine Aggression zu wirken, und wir werden Rußland gewaltig zusammenschlagen, wenn es sich vonder abschreckenden Wirkung nicht auch weiterhin beeindrucken lassen sollte. Joe Stalin muß wissen, daß, wenn er um vier Uhr morgens etwas unternimmt, wir eine Stunde später mit der Macht und der Stärke Amerikas zurückschlagen werden.“

In Moskau wurde nach mehr als zwanzigJahren ein Brief Marschall Stalins an Maxim Gorki veröffentlicht, in dem Stalin erklärt; die Sowjetunion sei „nicht unbedingt gegen den Krieg“.

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Die amerikanischen Militärbehörden in Japan unter General MacArthur haben Washington um Verstärkung der Land-, See- und Luftstreitkräfte in Asien gebeten.