Die Vernichtung jeglichen Lebens auf der Erde liege im Bereich der technischen Möglichkeiten, falls die Wasserstoffbombe weiterentwickelt werde, erklärte Professor Albert Einstein. Er sprach sich für eine Politik des Friedens aus.

Der USA-Außenminister Acheson gab vor Pressevertretern seiner Überzeugung Ausdruck, es gebe keine Möglichkeit neuer Annäherungen an die Sowjetunion in der Frage einer internationalen Kontrolle der Atomwaffen einschließe lich der Wasserstoffbombe. Der diplomatische Korrespondent von AP erklärte hierzu, Acheson sei zu der Feststellung gekommen, die Vereinigten Staaten befänden sich in einem Kampf bis zum Ende mit der Sowjetunion und es bestehe keine Hoffnung auf einen Frieden durch Verträge,

Zwei Tage nach der Erklärung Achesons sagte Präsident Truman, eine internationale Kontrolle der Atomwaffen wäre möglich, wenn die Sowjetunion mit den USA zusammenarbeiten würde.

Unter den in Moskau stationierten Diplomatea war die Atomenergiekontrolle wieder das Hauptgesprächsthema. Die meisten Diplomaten waren der Ansicht, daß eine Chance für ein Abkommen vorhanden sei. Beobachter glauben, daß diese Anschauung offensichtlich von sowjetischen Kreisen inspiriert wurde.

Die amerikanische Luftwaffe legte über die amerikanischen Atomwerke einen „Luftschirm“, um sie vor überraschenden Angriffen zu schützen.

In London begann der Prozeß gegen den führenden britischen Atomforscher Klaus Fuchs. Nach Angabe des Staatsanwalts hat er bereits ein schriftliches Geständnis über den fortgesetzten Verrat von Atomgeheimnissen an die Sowjetunion seit 1942. abgelegt.

*